Ausgerechnet am vergangenen Freitag, mitten in der ebenso von Anschober behaupteten Corona-Krise, gab der Gesundheitsminister flankiert von der Klimaschutzministerin eine von Drama und Weltuntergangsszenarien geprägte Pressekonferenz. Die Klimakrise würde die Menschen bedrohen, 500 Tote würde diese bereits jetzt jährlich in Österreich fordern. Dem Gesundheitssystem entstünden jährliche Kosten von 10 Milliarden Euro.

Ein Kommentar von Willi Huber

Offenbar haben Protagonisten der internationalen Linken gewisse Vorgaben, welche Schlagwörter und Themen sie zu spielen haben. Bei aller Freude an Corona – die „Klimakrise“ muss natürlich auch regelmäßig bemüht werden. Am Freitag war es auch in Österreich wieder so weit.

Wogegen kein Kraut gewachsen ist

„Wir haben in der Corona-Krise gespürt, wie sich Krise anfühlt. Die Klimakrise macht keine Pause – und gegen sie gibt es keine Impfung. Ihre Folgen werden immer drastischer und sind deutlich spürbar.“, erklärte die Klimaschutzministerin Gewessler, von der ohne diese Pressekonferenz nicht einmal jemand mitbekommen hätte, dass es sie gibt. Übrigens, gratis-Geheimnis aus unserer Redaktion: Gegen Corona gibt es auch keine Impfung. Und der Volksmund behauptet, gegen Dummheit wäre kein … ach lassen wir das.

Neues aus „Schilda“

Ganz besonders spannende Nachrichten für die Schildbürger lieferte Anschober mit folgender Behauptung: „Das Gesundheitssystem sei aber nicht vom Klimawandel gefordert, es verursacht diesen auch mit, sagte Anschober.“ Sieben Prozent der Treibhausgase würden im Gesundheitsbereich entstehen, so unser als Volkschullehrer ausgebildeter Gesundheitsminister. Da wissen wir ja gar nicht mehr, ob wir vielleicht vorsorglich selbst sterben sollten, damit unser Krankenhausaufenthalt kein CO erzeugt.

Logik hinter der Krimakrise?

Eines der Probleme bei all den „großen Krisen“ ist, dass sich niemand für die Logik dahinter zu interessieren scheint. Unsere linken Freunde installieren Dogmen, also allgemeingültige Wahrheiten, die man deshalb nicht mehr hinterfragen muss. Ja, die man gar nicht hinterfragen darf. Hinsichtlich der angeblichen Erderwärmung, die neuerdings Erderhitzung genannt werden muss, gibt es den Stehsatz, dass sich die Erde bis zum Jahr x um den Wert y erhitzen wird. Das weiß jene Wissenschaft ganz, ganz sicher, die sonst eher grob abzuschätzen scheint, ob es Sonne oder Regen gibt oder wie viel Grad es haben wird. Wer hier keine hundertprozent sichere Aussage zustandebringt, weiß bestimmt auf das Zehntelgrad genau, wie heiß es in 20 Jahren wird, oder? Klima-Hysteriker kennen beispielsweise das 2-Grad-Ziel. Bis zum Jahr 2100 darf demnach die mittlere Temperatur auf der Erde maximal um 2 Grad ansteigen. Und damit das eintrifft und es nicht etwa 2,1 Grad wärmer wird, müssen wir mehr Steuern bezahlen. Logisch, oder?

Temperatur-Jahresmittel in Österreich: 6-7 Grad

Der Titel nimmt es vorweg. Wussten sie, dass die Temperatur in Österreich im Jahresmittel bei frostigen 6-7 Grad Celsius liegt? Läge sie also bei 8-9 Grad, müssten wir alle schreckliche Qualen erleiden und verglühen, ähnlich der Vorhölle oder gleich der Hölle. Gegen letzteres konnte man im Mittelalter erfreulicher Weise auch Ablass bezahlen. Gottlob, sonst wären wir alle bestimmt nicht am Leben. Im Jahresmittel liegt die Temperatur in Japan übrigens bei 11 Grad. In Mexiko bei 21 Grad. Wie wir alle wissen, ist Japan für fürchterliche Hitzekatastrophen bekannt, da es dort doch gleich 5 Grad heißer ist als in Österreich. Und in Mexiko darben immerhin rund 126 Millionen Menschen bei schrecklichen Bedingungen vor sich hin. Dort hat es übrigens 15 Grad mehr als in Österreich. Wo – ich wiederhole – bei 2 Grad mehr wirklich unglaublich schreckliche Dinge passieren werden, die man nur mit 10 Milliarden Steuer-Euro pro Jahr in den Griff bekommen kann. Das beschwören jedenfalls unsere schlauen Minister, und die müssen es ja wissen. Klimaschutzministerin Gewessler (Grüne) hat ja immerhin den Bachelor in Politwissenschaften abgeschlossen.

Wenn „Gletschersterben“ unseren sicheren Feuertod ankündigt

Bei dieser legendären Pressekonferenz mussten unsere Gletscher ausnahmsweise einmal nicht direkt als Argument herhalten. Über diese müssen gewogene Zeitungen neuerdings schreiben, dass sie „sterben“. Das ist ein ähnlich schlimmes Schicksal, wie es diverse Eiswürfel bei ihrer Folter im Sommerspritzer erleiden müssen. Allerdings werden beim Auftauen der Permafrostböden ja ganz, ganz gewiss gar schreckliche „neue“ Bakterien und Viren aufgeweckt, ganz wie in unserem liebsten Zombiefilm. Der nüchterne Denker mag anmerken, dass die Pasterze im Jahr 1.600 eine fruchtbare, blühende Almenlandschaft war, worauf auch ihr Name hinweist. Unser größter Gletscher wurde nach geologischen Maßstäben also eigentlich gerade erst geboren, ist ein süßes, kleines, strampelndes Baby. Nicht auszudenken, wenn dieses stirbt, dann sind die Klimasünder auch noch Kindermörder. Die zu Recht von den gefährlichen Alpen-Viren dahingemetzelt werden, wir lästerer werden das gewiss bis zum Jahr 2100 sehen. Vielleicht auch bis 2200, eh egal, hauptsache das Steuergeld fließt.

Corona-Lockdown entlarvt Feinstaub- und CO2-Schmähs

Übrigens: Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf der Erde, aus diesem Spurengas, das nur in winzigen Mengen in der Atmosphäre enthalten ist, erzeugen Pflanzen den für uns notwendigen Sauerstoff. Während des großen Corona-Maskenfaschings wurde nun bekannt, dass nicht nur das Märchen von der Feinstaub-Entstehung ein großer Hoax ist. Trotz Corona-Krise und damit einhergehenden Industrie-Stillständen und kaum Straßenverkehr änderte sich nichts an den Feinstaub-Werten, ja sie stiegen mancherorts sogar noch an. Und auch der große CO2 Schmäh brach während des Lockdowns völlig in sich zusammen: Trotz Corona bedingten Stillstands stiegen die CO2 Werte, nirgendwo war ein realer, nennenswerter Rückgang der Zahlen zu erkennen. Da haben sich die Architekten der Corona-Krise wohl ordentlich in den eigenen Schwanz gebissen, falls sie zufällig auch die Architekten der CO2- und Feinstaub-Krisen sind.

Hier dramatisiert Klima- und Corona-Rudi: