Nach den unzähligen Pfusch-Gesetzen könnte die Corona-Ampel Gesundheitsminister Anschober zum Verhängnis werden. Immer stärker wird der Gegenwind, sogar die Grünen sollen ihn intern kritisieren. Jetzt artete eine Telefonkonferenz mit den Landeshauptleuten anlässlich der Corona-Ampel zum Schreiduell aus.

Auf die Ministerial-Beamten aus der schwarz-blauen Vorgänger-Regierung kann er sich nach der Umstrukturierung auch nicht mehr hinausreden. Er hat sie bereits gekündigt, nachdem er ihnen und seiner Vorgängerin, Beate Hartinger-Klein, die Schuld für die verpfuschten, teils verfassungswidrigen Corona-Gesetze gab. Vor allem Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer soll Anschober ordentlich Kontra gegeben haben.

FPÖ – Schnedlitz: Corona-Ampel für Minister Anschober steht auf dunkelrot

Für den FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz ist das nicht mehr hinnehmbar:

„Auch wenn er bei seinen öffentlichen Auftritten im Stil eines Volksschullehrers bei den Menschen offenbar gut ankommt – hinter den Kulissen dürfte Gesundheitsminister Anschober immer mehr von der Rolle sein. Dieser Minister ist den Österreichern nicht länger zumutbar. Die Corona-Ampel für Herrn Anschober steht auf Rot. Er soll Platz machen für jemanden, der diesen Job wirklich kann.“

Inhaltlich soll es dabei um die Corona-Ampel gegangen sein, die von Schwarz-Grün über die Köpfe von Ländern und Bezirken hinweg schalte. Die Landeshauptleute fühlten sich vor vollendete Tatsachen gestellt, nachdem eine streng geheime Kommission die Schalthebel der Ampel bedient. Ihre Mitglieder mussten Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben!

Für Schnedlitz ist klar: „Das Land braucht keine Ampeln, sondern ein Ende der Angstpolitik und sofort grünes Licht für die Menschen und die Wirtschaft in unserem Land. Eine Ampelschaltung ist trotzdem notwendig. Jene für Minister Anschober – diese steht auf dunkelrot. Anschober muss zurücktreten“