Die Corona-Politik hat komplett versagt. Und während Innenminister Karl Nehammer bereits an den Plänen zu seinem Bunker baut, finden andere Polit-Versager ihren Sündenbock. Und wie könnte es anders sein, ist dieser natürlich *Trommelwirbel*: Herbert Kickl! Als wäre das noch nicht absurd genug, ist es ausgerechnet unser Ex-Gesundheitsminister Rudi „Ich sehe Licht am Ende des Tunnels“ Anschober, der ihn dazu öffentlichkeitswirksam auf Twitter nominierte. Ex-Innenminister Herbert Kickl sei daran schuld, dass Menschen auf Österreichs Intensivstationen liegen, weil er Ivermectin empfahl, poltert Anschober ausgesprochen energiegeladen auf Twitter. Offenbar hat er sich mittlerweile von seinem Gesundheitsminister-Burnout erholt. Zunehmend öffentich bloßgestellt dürfte indes sein ebenfalls grüner Nachfolger Wolfgang Mückstein in ein solches bald hineingeraten. 

  • Ex-Gesundheitsminister Anschober fordert strafrechtliche Konsequenzen für Kickl
  • Auch Standard schließt sich Forderung regierungstreu an
  • Kickl: Österreich hätte mehr auf medikamentöse Behandlung setzen sollen
  • Medikamente gegen Corona in vielen Ländern erfolgreich eingesetzt
  • Panikmache und Angstpolitik der Regierung haben Vertrauen der Bevölkerung in Institutionen zerstört

Kommentar von Bernadette Conrads

Während seiner Zeit als Gesundheitsminister nannten ihn viele den „Angstschober„. Jetzt geriert er sich auf Twitter ganz mutig. „Wir“ müssten die „strafrechtlichen Fragen und Haftungsfragen klären“, etwa „wenn K Entwurmungsmittel“ empfehle, spielt Anschober auf die Ivermectin-Thematisierung durch Herbert Kickl an. Gut vernetzt scheint der Ex-Minister nicht zu sein. Er sucht auf Twitter nach einem Anwalt: „Wer könnte sich darum kümmern?“ Mittlerweile kümmert sich Lara Hagen vom „Standard“ darum: In einem Kommentar fordert nun auch sie „Konsequenzen für Kickl“. Auch der Standard trägt eine erhebliche Verantwortung für die Propaganda von der wirksamen Corona-Impfung. Kickl brauchen die Anwürfe jedoch nicht zu stören, er ist beliebter als je zuvor und kann indes – trotz Corona-Quarantäne – zuversichtlich auf eine MEGA-Demo am Samstag blicken, zu der wohl tausende wenn nicht zehntausende Teilnehmer erscheinen werden.

Aktueller Anlass ist der bekannt gewordene Fall einer Ivermectin-Überdosierung in der Steiermark. Eine Frau hatte sich das Mittel illegal beschafft und wahrscheinlich ohne ärztliche Aufsicht eingenommen. Anders als fälschlich von Gesundheitsminister Mückstein behauptet, ist Ivermectin sehr wohl in Österreichs Apotheken zur Anwendung bei Menschen erhältlich: als Krätzemittel „Scabioral“. Wie bei jedem verschreibungspflichtigen Medikament liegt jedoch in der Dosis das Gift. In Wolfgang Mücksteins Propaganda handle es sich bei dem renommierten Anti-Parasitikum alleine um ein „Pferde-Entwurmungsmittel“. Doch das entspricht absolut nicht den Tatsachen.

Warum Kickls Forderung immer noch richtig ist

Nur fürs Protokoll: FPÖ-Chef Herbert Kickl riet nie dazu, sich Ivermectin in Eigenregie (gegen Corona wird es in Österreich nicht verschrieben) zu besorgen und ohne ärztliche Beratung „auf gut Glück“ einzunehmen. Wie auch Wochenblick zeigte er lediglich auf, dass viele Länder in Afrika, Asien und Südamerika aber auch in Bayern erfolgreich mit Ivermectin gegen Corona ankämpfen. Kickl forderte, seitens der Politik medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten für Corona anzustreben, anstatt blind auf die experimentellen mRNA-Stoffe als „Gamechanger“ zu setzen. Wie recht er doch hatte, zeigt die Situation, in der sich Österreich heute befindet. Ab kommender Woche müssen auch die Geimpften in den harten Lockdown, weil mittlerweile für jedermann klar ist: Auch sie bekommen Corona, auch sie landen auf der Intensivstation und auch sie übertragen die Virus-Erkrankung. Eine britische Studie konnte darüber hinaus nachweisen, dass die Virenkonzentration bei geimpften Corona-Infizierten gleich hoch ist, wie bei ungeimpften Infizierten.

Wie Wochenblick berichtete, sind jene Ländern, die stärker auf die medikamentöse Behandlung von Corona setzten, als auf den fatalen Trugschluss einer „Immunisierung“ durch experimentelle Gen-Spritzen, wesentlich erfolgreicher im Kampf gegen Corona. So zeigt sich auch, dass Japan die Pandemie mittlerweile fast hinter sich gelassen hat, nachdem das Land unter anderem auf ein Medikament setzt, das die gefährlichen Spike-Proteine unschädlich machen kann. Die Regierung hat mit ihrer Lobbyismus-getränkten Impf-Doktrin vollends versagt. Wegen des angeblichen „Gamechangers“ droht Österreich zunehmend ins „Game Over“ zu geraten. Und so auch die Regierung. Doch obwohl sie längst versagt hat, will sie noch nicht kapitulieren. Alle sollen geimpft werden, sogar die Kinder und nach dem 3., 4., 5., … Booster könnte der Impfstoff vielleicht ja doch noch seine Wirkung entfalten, so scheint der verzweifelte Tenor. Wahrscheinlich will man aber vor allem die millionenfach umsonst auf Steuerzahlerkosten gekauften Impfstoffe verspritzen, bevor diese massive Geldverschwendung angeprangert werden kann. Hätte die Regierung auf Medikamente gesetzt, stünden wir heute wesentlich besser da. Vor allem wären die Menschen nicht so verängstigt, dass sie in Eigenregie zu gefährlichen Mitteln greifen.

Die Regierung hat das Vertrauen der Österreicher in alle Institutionen ruiniert

Gerade der Impfzwang und die von der Regierung gezielt betriebene Spaltung der Gesellschaft ruiniert das Vertrauen der Bevölkerung in sämtliche Institutionen. Und Anschober, der nun denkt von seiner Schuld ablenken zu können, hat mit seinen Beschwichtigungen, seinem Ampelchaos und seinem fehlenden Leadership einen wesentlichen Grundstein für die vollkommen fehlgeleitete Corona-Politik gesetzt. Und die Hetze der anderen Proponenten tut ihr Übriges. Wer möchte sich schon als Skeptiker freiwillig in ein Krankenhaus begeben, wenn ihm ständig damit gedroht wird, er würde als Ungeimpfter dort nicht mehr oder schlechter behandelt? Wer soll den Ärzten, die ihm ohne jedes Aufklärungsgespräch zu gefährlichen Impfstoffen mit gefährlichsten Nebenwirkungen wie Thrombosen und Herzmuskelentzündungen, die zu oft tödlich enden, raten noch vertrauen? Wer soll den Medien glauben, die diese Todesfälle vertuschen und unter den Teppich kehren?

Gerade wenn ein Mückstein, der von immer mehr Österreichern verdächtigt wird, im Dienst der Pharmaindustrie und nicht in jenem der Bürger zu stehen, vom angeblichen „Pferdewurmmittel“ entschieden abrät, könnte das viele erst dazu führen, es sich illegal beim Tierarzt zu beschaffen. Erst die Fake News, dass es nur auf diese Weise in Österreich verfügbar sei, bringen Menschen auf eine solche Idee. Das Mittel korrekt zu dosieren ist in diesem Fall jedoch ein Ding der Unmöglichkeit: Ein Pferd wiegt in etwa 400 Kilo! Hätte die Regierung für ordentliche Medikamente gegen Corona, die es andernorts ja durchaus gibt und deren Zulassung in Österreich gesorgt, hätten wir uns vieles ersparen können. Sowohl eine Vielzahl an Corona-Intensivpatienten als auch jene, die sich in ihrer Verzweiflung eigenständig zu behandeln suchen und dabei verhängnisvollen Missgeschicken unterliegen. Und wahrscheinlich auch den kommenden Lockdown. Die Sündenbock-Karte zu spielen, wird die Regierung aus ihrer unendlich großen Schuld an den Österreichern nicht herausreißen. Egal wie verlogen sie ihr Versagen zu vertuschen und zu rechtfertigen sucht, sowohl der Hass der Geimpften als auch jener der Ungeimpften wird von Tag zu Tag größer auf sie. Und das ist ihnen auch bewusst. Sonst würden sie ja keinen Bunker erbauen.

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