„Antifa heißt Handarbeit“: So lautet ein Spruch links-extremer Chaoten. Und er ist wörtlich zu nehmen, so man besieht, wie diese den „Tag der Arbeit“ nutzten: In Wien und Berlin lieferten sie sich nämlich Scharmützel mit der Polizei. Eine längst alltägliche Szene, die sich auch in der Folgewoche wiederholte. 

Ein Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Für den Chef einer deutschen Polizeigewerkschaft ist das ein Anlass, ein Verbot künftiger maßnahmenkritischer Proteste zu fordern. Ganz nach der Logik: Mögen die Linksradikalen ein bisserl aggressiv sein, so richtig gefährlich sind erst Familien, Ärzte und Anwälte?

Verharmloste Antifa-Schlägertrupps vom linken Rand

Politiker verharmlosen die Schlägertrupps vom linken Rand ohnehin gerne – und für einige Vertreter linker Parteien gehört es gar zum guten Ton, mit der Antifa regen Kontakt zu pflegen; kämpft diese doch gegen die angeblichen „Faschisten“. Weil sie damit jeden meint, der nicht ihrer radikalen Meinung ist, zielt die Gewalt aber beliebig auf jeden ab.

Am 1. Mai traf es junge ÖVPler in Wien beim Plakatieren, tags darauf folgte in Salzburg ein Farbanschlag auf einen Stand der Freiheitlichen Jugend. Eine Woche später in Wien waren es wieder einmal Wurfgeschosse auf das Gedenken für einen Frauenmord und am Ende vier verletzte Polizisten. In Linz wurden vor wenigen Monaten gar die Grünen zur Zielscheibe. Die einzige Konstante scheint die Rohheit der Gewalt zu sein. 

Keine Hemmschwelle – wann folgen Konsequenzen?

Die Hemmschwellen sind praktisch nicht vorhanden: So wurde in Deutschland kürzlich ein AfD-Politiker verletzt, eine Gedächtnisstätte angezündet. Vor fast genau einem Jahr prügelte die Antifa einen Mann im Vorfeld einer Freiheits-Demo in Stuttgart ins Koma. Wann nehmen die Verantwortlichen in Deutschland und Österreich dieses Problem endlich ernst – oder muss es zuerst einen Toten durch linke Gewalt geben?

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