Er nennt sich „Commander Red“ – roter Kommandant. Sein Ziel sind „Anarchie und Revolution“. Indem er im Zuge eines illegalen Protests in Wisconsin mit einem Flammenwerfer auf Polizisten losging, schaffte es Matthew Banta (23) zu zweifelhaftem Ruhm. Vor den Behörden muss Banta offenbar keine Angst haben.

Der Antifa-Anhänger scheint sich alles erlauben zu können.
Bereits Anfang August wurde Matthew Banta zum ersten Mal im Zuge einer Antifa-Demonstration wegen der Gewalt gegen Polizeibeamte verhaftet. Er hatte eine geladene Waffe auf einen Polizeibeamten gerichtet. Er kam daraufhin mit einer gelinden Strafe auf Kaution frei.

Die erste Verhaftung des Matthew Banta

Waffenverbot: Banta kam mit Flammenwerfer

Am 29. August schlug Banta erneut zu. So nahm er gegen 21 Uhr mit einer Gruppe anderer, weißer Antifas erneut an einer polizeilich untersagten Demonstration für Black Lives Matter Teil. Berichten zufolge ging die weiße Gruppe, ausgerüstet mit einer Antifa-Fahne, Baseballschlägern, Stöcken und Helmen auf die Polizisten los, als diese versuchten, die illegale Versammlung aufzulösen.

Er weinte bitterlich in der Fötus-Stellung

Als die Polizei Banta stellte, begab sich dieser in die fötale Position und begann an zu weinen.
Später fand die Polizei bei Banta, der zuvor mit einem Flammenwerfer auf die Exekutive losging, Rauchgranaten in Militärqualität und andere Feuerwerkskörper sowie Antifa-Aufkleber in dessen Gepäck.

Banta marschiert weiter

„Ihr könnt tun was ihr wollt, aber wir werden weitermarschieren!“, soll Matthew Banta den Polizisten zugerufen haben. Banta hat Recht. Der rote Kommandant kann tun was er will. Das zeigt die Diskrepanz zwischen seinen Vergehen und den Strafen, die er tatsächlich ausfasst.

Die Verbrechen des Matthew Banta

Nach all den Vergehen und Verbrechen, die Banta bereits zur Last gelegt wurden, sollte es für Banta mit dem Marschieren längst vorbei sein. Entsprechend der Gesetze Wisconsins würden ihm eigentlich bis zu 35 Jahre Gefängnis drohen:

– Banta zeigte mit einer geladenen Waffe auf einen Polizisten. Ihm wurde daher die „fahrlässige Gefährdung zweiten Grades“ vorgeworfen. Für dieses Verbrechen der Klasse G drohen dem Linksradikalen bis zu zehn Jahre Haft.

– Für das Beißen und Treten der Polizeibeamten drohten Banta – wegen des Angriffs auf die Exekutive – bis zu 25 Jahre Gefängnis

– Der Widerstand gegen die Staatsgewalt unter Verwendung einer gefährlichen Waffe entspricht einem Vergehen der Klasse A.
Solche werden mit bis zu neun Monaten Haft und Geldstrafen von bis zu 10.000 Dollar bestraft.

– Für das Stören der öffentlichen Ordnung (Vergehen der Klasse B) drohten Banta 90 Tage in Haft und eine Strafe in der Höhe von bis zu 1.000 Dollar.

Strafen: Keine Abschreckung

Für seinen ersten Aufstand, bei dem er einen Polizisten mit der geladenen Waffe bedrohte, musste Banta eine Strafe in der Höhe von 10.000 Dollar bezahlen und er bekam ein Waffenverbot ausgesprochen.
Die vergleichsweise gelinde Strafe schreckte Banta nicht ab. Nachdem Banta keine Schusswaffe mehr hatte, brachte er einen Flammenwerfer zu einem Black Lives Matter Aufstand mit. Dieses Mal ging er mit ebendiesem Flammenwerfer auf die Polizisten los. Dabei hatte der Antifa-Anhänger militärische Waffen und gefährliche Feuerwerkskörper im Gepäck.

Doch auch dafür fasste der Rote Kommandant im Zuge des Prozesses am 11. September so gut wie keine Strafe aus: er zahlte 2.500 Dollar und war wieder frei.