Mitte Mai 2020 schlug ein wildgewordener Antifa-Mob einen friedlichen Maßnahmenkritiker derart hart, dass er wochenlang im Koma lag.

Es war einer der schockierendsten Fälle, der ein für alle Mal mit dem Mythos aufräumte, bei Linksextremismus handle es sich um ein „aufgebauschtes Problem“, das sich nur gegen Sachen, nicht aber gegen Menschen richte. Vor einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen in Stuttgart lauerte ein Antifa-Mob von 40-50 üblen Schlägertypen drei Demoteilnehmern auf. 

Ohne Rücksicht auf Verluste schlugen die Linksextremen damals auf die drei kritischen Bürger ein, die ihrerseits im Umfeld der alternativen Gewerkschaft „Zentrum Automobil“ verkehren. Einen von ihnen, Andreas Ziegler, der für die patriotische Vertretung bei Daimler im Betriebsrat sitzt, verletzten sie dabei so schwer, dass er mehrere Wochen im Koma lag und um sein Leben bangen mussteWochenblick berichtete.

Anklage wegen versuchten Totschlags

Als niemand mehr damit rechnete, gelang der Polizei dann Anfang Juli doch noch ein Ermittlungserfolg. Es gab mehrere Razzien im einschlägigen linksextremen Milieu. Einer der Schläger wurde festgenommen, woraufhin die Antifa schamlos eine Solidaritäts-Demo abhielt. Nun ist der mutmaßliche Extremist einer von zwei Personen, gegen die Anklage erhoben wurde.

Der 21-jährige steht im Verdacht des versuchten Totschlags. Er soll massiv auf den Kopf von Ziegler eingeschlagen haben, ihn dabei eben lebensgefährlich verletzt haben. Ein zweiter Verdächtiger (24) muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Dies teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart laut Tag24 am Dienstag mit.

Horror-Attacke schockierte über Landesgrenzen hinaus

„Zentrum Automobil“ äußerte kurz nach der Tat die Vermutung, dass sich einige Personen aus dem Antifa-Mob im linken gewerkschaftlichen Umfeld bewegen könnten. Auch, wenn es für derartige Seilschaften weiterhin nur starke Indizien und keinen zweifelsfreien Beweis gibt, bleibt eine schiefe Optik. Diese blieb zudem auch übrig, als sich Daimler nach dem Angriff auf seinem Betriebsrat direkt vor dem Firmengelände nicht äußerte.

Der Fall sorgte bundesweit für großes Entsetzen, es folgt eine Welle der Solidarität im patriotischen Lager. Eine Spendenaktion konnte mehr als 50.000 Euro sammeln, die ursprünglich für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung der Täter angedacht waren. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen spät aber doch Erfolg hatten, sollen sie nun die Kosten für die Behandlung allfälliger Folgeschäden zum Einsatz kommen.

Zunehmend linke Gewalt gegen Maßnahmen-Kritiker

Stuttgart gilt bereits seit längerer Zeit als Hochburg der gewalttätigen linken Szene. Schon in den Monaten vor der gefährlichen Attacke im Mai kam es innerhalb eines halben Jahres in mindestens sieben Fällen zu schweren Angriffen auf patriotischer Akteure. Oliver Herburger, der Leiter von „Zentrum Automobil“, entkam nur drei Wochen vor dem verhängnisvollen Angriff auf Ziegler, ebenfalls im Umfeld einer Maßnahmen-Demo einem Anschlag durch Linksextremisten.

Auch in anderen Städten schießen sich gewalttätige Antifa-Mobs zunehmend auf Teilnehmer der „Querdenken“-Demos ein. Erst vor wenigen Wochen entkam ein Mann in Leipzig nur wie durch ein Wunder unverletzt, nachdem Linksextreme auf seinem Kopf herumgesprungen waren. Zwei Wochen zuvor überfiel ein linker Gewaltmob ebenfalls in der nordsächsischen Großstadt Busse mit Leute, die zur dortigen Demo wollten.