Die überbordenden Maßnahmen der türkis-grünen Regierung sorgen für jede Menge Kollateralschäden – insbesondere in der Wirtschaft. Bereits mehrere Traditionsfirmen mussten ihre Pforten schließen, große Industrieunternehmen teilweise tausende Stellen streichen. In der Folge schnellen die Arbeitslosenzahlen nach oben. Besonders betroffen ist gerade Linz als Arbeiterstadt. 

Dramatische Lage in unserer Landeshauptstadt: Alleine in Linz sind fast 12.000 Menschen ohne Arbeit, weitere 2.000 befinden sich in Schulungen. Noch nicht eingerechnet sind dabei die Auswirkungen auf zahlreiche Pendler, die aus ganz Oberösterreich kommen, um im Zentralraum ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Alarmierend ist dabei vor allem die Entwicklung – vor einem Jahr waren es noch 9.303.

Starker Zuwachs – fast die Hälfte sind Ausländer

Das bedeutet im Vergleich zum Jänner des Vorjahres ist einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um nicht weniger als 28,6 Prozent. Besonders prekär ist dabei die Lage unter Personen mit fremder Staatsbürgerschaft. Denn unter den 11.964 Arbeitslosen befinden sich gleich 5.447 Ausländer – das sind 46 Prozent, also beinahe die Hälfte.

Dabei machen diese „nur“ ein Viertel der Wohnbevölkerung aus. Der Anstieg war dort sogar noch markanter – nämlich um 29,6 Prozent. Diese Situation kommt nicht von ungefähr. Gerade infolge ihrer Überrepräsentation im Niedriglohnsektor schwinden auch für Menschen mit Migrationshintergrund die Chancen am Arbeitsmarkt – eine Lose/Lose-Situation für alle Beteiligten.

Hein fordert baldige Rückkehr zur Normalität

Für Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ) ist die Gesamtsituation untragbar: „Die Corona-Krise und die überzogenen Maßnahmen der Bundesregierung treffen unsere Arbeiterstadt besonders hart.“ Eine zeitnahe Entlastung sieht er nicht, der „Dauer-Lockdown“ nehme vielen arbeitswilligen Menschen diese Möglichkeit. Und das Schlimmste könnte noch gar nicht ausgestanden sein: „Wie lange kleinere und mittlere Unternehmen noch durchhalten können, ist fraglich. Jede Insolvenz kostet weitere Arbeitsplätze“.

Damit drohe Linz schon bald neben einer wirtschaftlichen Krise auch eine soziale Krise. Das gesamte Schadensausmaß sei noch gar nicht abschätzbar. Er fordert daher einen „sofortigen Strategiewechsel“ der türkis-grünen Bundesregierung. Andernfalls sehe er für die Zukunft vor allem der Kinder schwarz. Die Zeit zu Handeln sei gekommen: „Kurzarbeit kann keine Dauerlösung sein. Wir müssen zurück in die Normalität und das rasch“, so Heins mahnende Worte.

Chance auf Neuanfang in der Heimat

Im Bezug auf den hohen Migrantenteil unter den Arbeitslosen wirbt er für Anreize, dank derer diese verstärkt in ihre Heimat zurückkehren. Dies hätte laut Hein sogar in zweierlei Hinsicht eine positive Wirkung: „Einerseits entlastet dies den heimischen Arbeitsmarkt. Andererseits wird jedem, der bei uns gescheitert ist, eine zweite Chance zu einem Neuanfang in seiner Heimat geboten.“