Viele Wochenblick-Leser zeigten sich in Zuschriften schockiert über den Vorstoß des SPÖ-Landesfürsten Peter Kaiser in Kärnten. Dieser präsentierte das Konzept von Solidaritäts-Armbändern für Corona-Geimpfte. Damit werde die Gesellschaft weiter gespalten – in „gute“ und „schlechte“ Bürger, geimpfte und nicht geimpfte. Das Tragen dieser Armbänder ist natürlich „freiwillig“, es solle ein „Wir“-Gefühl stärken. Wie dieses Wir-Gefühl aussieht, zeigte auch das Experiment „The Third Wave“ – im deutschsprachigen Raum auch als „Die Welle“ bekannt.

Ein Kommentar von Willi Huber

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Wenn eine Gesellschaft so weit gekommen ist, dass einzelne Gruppen durch besondere Kleidung, Armbinden, Armreifen oder Anstecker gekennzeichnet werden, klingeln bei vielen die Alarmglocken. Das hatten wir schon einmal – und das Leben zu jener Zeit war weder frei noch demokratisch. Im großen Faschismus-Experiment „The Third Wave“ begann eine Teilnehmergruppe die selbe Kleidung zu tragen, hängte Banner auf und demonstrierte Zugehörigkeit durch Armbinden. Wer nicht mitmachte wurde entrechtet, verspottet, gemobbt, er wurde zum Ausgestoßenen.

Diese psychologischen Grundsätze der Gruppenbildung, des Ausschließens aus Gruppen werden von Corona-Maßnahmenfanatikern bewusst verwendet. „Gute“ Menschen glauben an die schreckliche Gefahr der Pandemie (denn sehen kann man diese nicht), glauben an den Sinn von Maßnahmen, Tests und Impfungen. „Schlechte“ Menschen tun all dies nicht – das versichern uns systemtreue Zeitungen Tag für Tag. Diese wären Leugner, Idioten, eigentlich ja Faschisten oder gleich Neonazis, vielleicht sogar Tiroler. Interessant ist nur, dass sich gerade jene, die am lautesten schreien, am faschistischsten verhalten – offenbar ohne dass es ihnen auffällt. Nun sollen also auch Kennzeichnungen von Menschen stattfinden, damit die Ausgrenzung all jener noch leichter möglich ist, die nicht brav im Gleichschritt marschieren.

Ausgerechnet gelbe Armbinden…

Der sozialistische Landeshauptmann Kaiser musste kurz nach seiner „Idee“ erfahren, dass offenbar zigtausende Menschen eine gute Erinnerung an jene Zeiten haben, welche die meisten Bürger nicht wieder erleben wollen – weshalb sie auch Woche für Woche demonstrieren gehen. Er erlebte einen massiven „Shitstorm“: er würde Ausgrenzungspolitik betreiben. Bereits nach einem Tag der Kritik entschuldigte sich Kaiser und ruderte zurück. „Wenn ich damit Gefühle verletzt habe, möchte ich mich dafür entschuldigen“, erklärte der SPÖ-Politiker gegenüber Medien. FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann musste ihm offenbar erklären, dass mit den Armbändern eine Spaltung der Gesellschaft, eine Diskriminierung betrieben würde. Man stelle sich nur vor, ein Freiheitlicher hätte in der Signalfarbe Gelb eine Menschengruppe kennzeichnen wollen!

Doch der einheimische Vorstoß ist noch lange nicht der einzige Versuch der Kennzeichnung. Auf der Plattform Etsy gibt es für diejenigen, die ihre Systemkonformität besonders verdeutlichen wollen, eine riesige Auswahl von „Pro Vax“ Produkten. T-Shirts, Aufkleber, Kaffeetassen und Armbänder. Besonders geschmacklos: Babykleidung. Alle Impfungen sind bislang definitiv NICHT für Kinder zugelassen und auch nicht für diese Verwendung getestet worden.

In England diskutiert: Armbinden für Testfreudigkeit

Während all diese Produkte auf Freiwilligkeit basieren, gibt es immer wieder Vorstöße, welche etwas „verpflichtendere“ Ansätze verfolgen. Bloomberg News diskutierte beispielsweise bereits im November unter Berufung auf britische Berater, dass Armbänder welche anzeigen, dass der Träger „Covid-frei“ wäre, die Menschen zu mehr Testfreudigkeit motivieren sollen. In verschiedenen Ländern werden „Erfinder“ für jede „neue“ Idee gefeiert, eine erfolgte Corona-Impfung mittels eines Armbandes zu kennzeichnen – beispielsweise hier in den USA, Minneapolis oder in San Diego, Kalifornien.

Diese Idee hatten bereits Hollywood-Filmemacher im Covid Katastrophenfilm „Songbird“. Wer immun ist, trägt in dieser Dystopie des Jahres 2024 ein Armband, welches dem Träger viele Freiheiten garantiert. Der Rest der Menschheit bleibt hingegen vom Militär eingesperrt (Wochenblick berichtete). Allerdings hassen und verteufeln linke Medien den Film, da er nicht nur aufzeigt, wie eine echte, tödliche Pandemie aussehen würde. Er führt auch vor Augen, dass die Vernetzung von Menschen ein gutes Mittel des Widerstands ist. Es ist in der völlig freien und unabhängigen Medienwelt der Gegenwart sicher ein kompletter Zufall, dass die Produktion bei Kritikern katastrophale Werte erhielt.

USA: Freuden-Aufkleber nach der Impfung

Die US-amerikanische C.D.C., also die Behörde für Krankheitskontrolle und -vermeidung setzt aktuell auf einen Aufkleber, der signalisieren soll, dass man die Covid-19 Impfung erhalten hat. Über die Qualität des Designs und die Aussage an sich scheiden sich die Geister.

Armbänder zum Bewegungs-Tracking

Und noch früher, bereits im April 2020, wurden an englischen Bürgern elektronische Armbänder getestet, ob sie sich auch brav und folgsam an die Lockdown-Vorschriften halten würden. Wer sich bei solchen Experimenten nicht an düsterste Science-Fiction Gefängnisfilme erinnert, lebt wohl selbst in einer Traumwelt. In China sind diese „Tracking-Armbänder“ an vielen Orten schon Normalität (siehe auch hier). Auch andere Länder folgten dem chinesischen Vorbild, beispielsweise der Oman – wo für das Ablegen des Trackers eine Strafe fällig wird.

In manchen Ländern, hier den Niederlanden, werden Armbänder verkauft, mit denen man seine Mitbürger zum Abstand-Halten aufrufen kann. Auch damit signalisiert man der Obrigkeit, dass man ein braver Bürger ist und unter allen Umständen am Narrativ der gefährlichen Corona-Pandemie festhält.

Wiener Krankenhaus setzt Geimpft-Aufkleber ein

In einer Zuschrift an Wochenblick erklärte eine Krankenschwester aus einem öffentlichen Wiener Krankenhaus, dass die Mitarbeiter, welche sich „freiwillig“ gegen Corona impfen ließen, einen „Covid-19 ich bin geimpft“ Aufkleber erhielten. Viele Mitarbeiter des Hauses würden diesen gut sichtbar auf ihrem Dienstausweis tragen. Der Aufkleber kommt, so die Krankenschwester, direkt von der Generaldirektion. Selbstverständlich wird mit solchen Markierungen massiver Druck auf all jene ausgeübt, welche die „freiwillige“ Impfung nicht in Anspruch nehmen wollen.

Eine Science-Fiction Dystopie, wo Sträflinge explosive Bänder um den Hals tragen mussten, war „Wedlock“ aus dem Jahr 1991. Wer quasi seine „Quarantänezone“ verließ, hatte mit finalen Konsequenzen zu rechnen. Etwas früher erschien Stephen Kings Roman Menschenjagd, der als Running Man in die Kinos kam. Die explosiven Halsbänder für Gefangene gab es auch dort. Wie man sieht, lassen sich nicht nur die „Guten“ sondern auch die „Bösen“ optimal mit Kennzeichnungen versehen und kontrollieren. Es gibt sogar Unternehmen, welche diese Technologie – gemeinsam mit den beispielsweise in China großflächig eingesetzten Überwachungssystemen, offensiv anbieten.

Alles nur zu Ihrer Sicherheit…

All diese Maßnahmen dienen – in perfekter Sprache Orwells aus der Dystopie 1984 – natürlich nur dem Schutz und der Sicherheit der Bürger. Wie auch dieses Armband-Projekt in Indien.

Falls ihnen jetzt noch nicht genug Nackenhaare zu Berge stehen – warten Sie doch einfach darauf, was der grün-türkisen Bundesregierung in Österreich oder der Merkel-Regierung in Deutschland noch alles einfällt. Sie werden staunen, was alles möglich ist.

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