FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner teilten beim gestrigen Politischen Aschermittwoch in der Rieder Jahnturnhalle mächtig aus.

HC Strache trat mittlerweile zum zweiten Mal, nach vielen Jahren in der Opposition, als Vizekanzler ans Rednerpult in der Rieder Jahnturnhalle auf. Kein gutes Haar ließ er an der Opposition und der EU, im Gegensatz zur blauen Handschrift in der Regierungsarbeit wie den Familienbonus und die geplante Sicherheitshaft, diese Projekte lobte er besonders. 2000 Besucher erlebten gestern einen grandiosen Abend bei viel Speis und Trank.

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Opposition in „tiefer Verzweiflung“

Seinen Fans rief Strache zu: „Was die Opposition betreibt, ist ja nur der Ausdruck einer tiefen Verzweiflung. Das ist sozusagen eine Gruppentherapie vor den Augen der Öffentlichkeit!“ Die Sozialdemokraten bekamen besonders ihr Fett ab: „Sie haben geglaubt, nur eine Ärztin kann die schwere Krankheit namens SPÖ heilen. Leider ist Frau Dr. Joy Pamela Rendi-Wagner aber vom falschen Fach. Denn diese Partei braucht keine Schutzimpfung, sondern gehört dringend auf die Intensivstation.“

Auch die EU kritisierte Strache scharf: „Ihr kennt ja wahrscheinlich den Film Fluch der Karibik. Das erinnert doch an die EU. Der Käptn steht schwankend am Steuer (Anm., Juncker), und der Merkel-Macron-Kurs steuert gnadenlos auf ein Riff zu.“ Zum „Neubeginn Europas“ den der französische Präsident Macron ausgerufen hatte, hatte Strache nur folgendes zu sagen: „Der Herr Macron glaubt wahrscheinlich auch, dass man aus einer Fischsuppe wieder ein Aquarium machen kann.

Manfred Haimbuchner mit dem ORF Comedy-Außenreporter Peter Klien.

 

Appell bei EU-Wahl wählen zu gehen

Der Oberösterreichische Landesparteiobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner holte zu einem harten Rundumschlag aus: „Wir Freiheitliche stehen für eine Politik, die sich nicht von der EU, der UNO oder sonst irgendjemand ständig am Gängelband durch die Manege der politischen Korrektheit führen lässt.“

Haimbuchner will nicht, dass eine „Meute von kunterbunten, migrationsbesoffenen Globalisten unser schönes vielfältiges Europa in einen monströsen Einheitsstaat verwandelt, der jeden Islamisten und Fundamentalisten mit einem mittelalterlichen Weltbild mit offenen Armen und viel Sozialgeld“ empfangen würde.