Es war das Resultat mehrmonatiger Ermittlungen im Milieu illegaler Einwanderer aus dem Iran. Die so genannten „Flüchtlinge“ hatten in Österreich mindestens 18 Kilo Heroin verkauft und damit 1,5 Millionen Euro eingenommen. „Wie viele Kinder und Jugendliche wurden durch die Dealer drogensüchtig“, fragt FPÖ-Abgeordnete Susanne Fürst. Sicherheitsstadrat Raml fordert harte Strafen und gratuliert der Polizei zu ihren hartnäckigen Ermittlungen trotz politischen Gegenwindes.

Gestern wurde bekannt gegeben, dass in Wels, Linz und Wien 16 Verdächtige des iranischen Drogenrings festgenommen werden konnten. 13 davon blieben in Untersuchungshaft. Iraner aus Wels hatten die Drogen in Wien eingekauft und im Großraum Wels an Süchtige weiterverkauft. Gemeinsam mit einem Afghanen sollen sie auch mit Crystal-Meth gehandelt haben – Wochenblick berichtete.

Der Linzer Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) erklärte dazu auf Anfrage des Wochenblick: „Suchtmittelmissbrauch ist der Beginn von Kriminalität, Armut und Leid. Jeder, der unsere Jugend mit Drogen verführt, richtet einen immensen Schaden an Einzelnen, aber auch der Allgemeinheit, an. Das muss mit aller Härte verhindert und bestraft werden.“

In Zeiten massiver Anfeindung durch linke Kräfte

Dabei scheut Raml nicht, Probleme klar zu benennen: „Daher gratuliere ich der Polizei, gerade in Zeiten massiver Anfeindung durch linke Kräfte, zum Ermittlungserfolg. Ich selbst treibe in der Landeshauptstadt Linz den Ausbau von Videoüberwachung an Drogenhotspots voran.“

Asyl-Drogendealer rigoros abschieben

Die Abgeordnete zum Nationalrat, Sabine Fürst, ärgert sich darüber, dass auf ein „vermutlich mildes Urteil“ nicht mit einer Abschiebung zu rechnen wäre. Sie fragt auf Facebook: „Wie viele Kinder und Jugendliche wurden durch die Dealer drogensüchtig?“ Ihrer Ansicht nach müssen Asylberechtigte, die mit Drogen handeln, ausnahmslos abgeschoben werden. Sie hätten ihr Recht auf Asyl verloren.