Gewalt eskaliert im
Immer wieder kam es im berüchtigten "Dschungel von Calais" zu massiven Ausschreitungen sowie Brandstifterei durch Asylwerber.

Ein Jahr nach Abriss des „Dschungelcamps“ von Calais und der Verteilung von rund 7.500 Migranten auf ganz Frankreich, sind bereits wieder tausende Illegale in Calais. Sie campieren im Freien und brechen jede Nacht LKWs auf, um nach Großbritannien zu kommen.

Ein Kommentar von Kornelia Kirchweger

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Anmerkung der Redaktion: Kirchweger spricht am Mittwoch, den 15. November, 19 Uhr exklusiv in Wien. Hier gibt es mehr Informationen zur Top-Veranstaltung!

NGOs mit „Dschungelerfahrung“ versorgen sie täglich – geduldet von der Polizei. Die muss nur dafür sorgen, dass kein neues Camp entsteht.

70 Prozent erhielten bereits Asyl

Die Behörden geben zu: der Camp-Abriss hat nichts gelöst. Aber immerhin konnte man die – freiwillig – in die „Empfangszentren“ mitgegangenen Migranten registrieren. 95 Prozent davon waren Männer.

60 Prozent davon Sudanesen. Gefolgt von Afghanen (25 Prozent), Eritreern (5 Prozent) und Pakistanis (vier Prozent). Der Rest Äthiopier. 70 Prozent von ihnen erhielten bereits Asyl.

Viele abgetaucht

Nur sieben Prozent wurden endgültig abgelehnt. Rund 2.000 Personen waren angeblich unbegleitete Minderjährige und kamen in spezielle Zentren. 515 von ihnen nahm Großbritannien auf. 709 tauchten ab.

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Frankreich: Ex-Wirtschaftsminister zum Präsidenten gewählt
Dass Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron konsequent dem Ansturm illegaler Asylwerber entgegenhalten könnte, bezweifeln viele Polit-Beobachter.

Frankreich sitzt auf dem Pulverfass

Wie viele Menschen aber in Summe im Dschungelcamp lebten, ist nicht bekannt. Denn ein großer Teil verschwand bei der Schleifung oder verließ die Zentren ohne Registrierung.

Wenn illegale Migranten unkontrolliert und unwidersprochen in ein Land kommen… Wenn ein Staat seine eigenen Gesetze nicht mehr einhält… Wenn Soldaten in den Straßen patrouillieren…

Ethno-Krieg vor der Haustür

Wenn in No-Go-Zonen Migranten die Polizei verjagen und eine Regierung den Bürgern die islamistische Bedrohung als Alltag „schmackhaft macht“: Dann ist ein Staat gescheitert. Frankreich sitzt bereits auf einem Pulverfass.

Ein Funke genügt, und es gibt ­Ethno-Krieg. Der könnte dann auf Europa übergreifen: Stockholm, London, Brüssel, Rom oder Berlin. Die Neujahrsnacht von Köln ist ein gutes Beispiel dafür…