Den Kärntnern blieb das Lachen im Halse stecken, als ein 21-jähriger iranischer Asylant gestern Abend mit einer silberglänzenden Waffe durch Villach zog. Ein Polizei-Sonderkommando rückte aus um den vermeintlichen Terroristen zu überwältigen. Dann stellte sich heraus: Das Sturmgewehr war eine Attrappe. Für den Iraner sei das alles „nur ein Spaß“ gewesen.

Der Asylant soll kurz nach 19 Uhr mitten auf der Straße mit einer Kalaschnikow hantiert haben. Ein 48-jähriger Autofahrer fühlte sich vom Iraner bedroht, nachdem dieser andeutete, aus der Hüfte heraus mit dem Sturmgewehr auf ihn zu zielen. Er verständigte die Polizei. Diese war schnell mit einem Sonderkommando vor Ort. Wegen des Terroranschlags in Wien waren auch in Villach bereits Beamte in schwerer Ausrüstung abgestellt, die dadurch innerhalb von nur drei Minuten den Einsatzort in der Ossiacher Zeile erreichen konnten.

„Spaß“ von Asyl-Iraner bereitete Kärntnern Schock ihres Lebens

Bei der 70 Zentimeter großen Waffen-Attrappe soll es sich in Wirklichkeit um ein Zwischenstück einer Shisha-Pfeife handeln. Der Iraner habe „nur Spaß gemacht“ soll er bei der Polizei später zu Protokoll gegeben haben.

Für den 47-jährigen Kärntner und dessen Beifahrerin muss es der Schock ihres Lebens gewesen sein. Der Iraner, der in Österreich Asylrecht erhielt, wird nach Abschluss der Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt. Er wird sich zumindest wegen „gefährlicher Drohung“ verantworten müssen.