„Ungarn sperrt jetzt alle Asylwerber in Lager ein!“, schrieb etwa die „Kronen-Zeitung“ empört. Das ungarische Parlament hatte mit 138 zu sechs Stimmen (bei 22 Enthaltungen) für die Asyl-Transitzonen gestimmt. Grund genug für den „Wochenblick“ sich vor Ort zu informieren und der ungarischen Hauptstadt einen Besuch abzustatten…

Wieder einmal Aufregung über Ungarn

Die Entscheidung des ungarischen Parlaments sorgte nämlich für Aufregung in Westeuropa: Künftig müssen Asylwerber in Ungarn ihre Asylanträge in Transitzonen an der südlichen Grenze des Landes stellen. Diese Zonen dürfen sie nicht verlassen – solange bis über den Asylantrag entschieden wurde. Damit wurde eine bis 2013 praktizierte Regelung, die der Europäische Gerichtshof den Ungarn untersagt hatte, wieder in Kraft gesetzt.

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Asyl: Ungarn zeigt wie es geht

„Wochenblick“ wird im Parlament empfangen

„Nach konkreten Beispielen sind wir zudem überzeugt, dass einige Terrorattentäter durch Ungarn in die EU gekommen sind. Zum Beispiel ist der Organisator des Pariser Terroranschlags, Abdelhamid Abaaoud mit anderen Dschihadisten im Sommer 2015 über die serbisch-ungarische Grenze in Europa angekommen und hat Monate in Budapest verbracht. Deswegen brauchen wir diese geschlossenen Transitzonen“, betont Márton Gyöngyösi, stellvertretender Fraktionschef der größten ungarischen Oppositionspartei „Jobbik“, im Gespräch mit dem „Wochenblick“.

Lesen Sie mehr darüber in der morgen erscheinenden „Wochenblick“-Ausgabe (10/17, 16.3.2017), die HIER gratis angefordert werden kann.

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