Mit harschen Worten hat Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn den Ausschluß Ungarns aus der EU gefordert. Denn Orbáns Volksabstimmung zur Asyl- und Einwanderungspolitik am 2. Oktober erregt den Unmut vieler EU-Politiker.

International stößt das Vorhaben auf wenig Gegenliebe, doch Orbán kann sich der Unterstützung vieler Ungarn sicher sein.

Asyl-Volksabstimmung: Ungarn entscheiden selbst

Exklusives Interview mit Botschafter

In seiner heute erscheinenden Ausgabe (26/22.9.2016), beschäftigt sich der „Wochenblick“ mit den weitreichenden Folgen dieses Referendums für Europa. Dabei konnten wir eine exklusive Stellungnahme des ungarischen Botschafters in Österreich, Dr. János Perényi, einholen! Zusätzlich finden Sie diesen ausführlichen, zweiseitigen Artikel zum Thema

„Ende 2015 hat der EU-Ministerrat gegen die Stimmen Tschechiens, der Slowakei, Rumäniens und Ungarns beschlossen, bis zu 160.000 Asylwerber nach ihrer Ankunft in Griechenland und Italien in der EU zu verteilen. Später drohte Brüssel Staaten, die nicht eine bestimmte Zahl von Asylwerbern aufnehmen wollen, mit saftigen Geldstrafen.

Die Ungarn haben das Wort

So sah ein Vorschlag der EU-Kommission eine Strafzahlung von 250.000 Euro je nicht aufgenommenen Asylwerber vor – Ungarn klagte dagegen. Orbán wollte jedoch nicht Brüssel, sondern seine Ungarn zumindest in dieser elementaren Frage entscheiden lassen.

Zugleich betrachtet er die Volksabstimmung als ‚Notbremse‘ gegen den Asyl-Ansturm, der erschreckend schnell ‚das auf Nation und Christentum beruhende Europa zu zerstören‘ drohe. Die Frage des Referendums lautet: ‚Wollen Sie, dass die EU Ungarn ohne Zustimmung des Parlaments eine Ansiedlung nicht-ungarischer Staatsbürger verpflichtend vorschreiben kann?‘“ Den ganzen Artikel lesen Sie in der neuen Ausgabe, die HIER gratis angefordert werden kann.

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Ungarn entscheiden selber über Einwanderung!