Die deutschen Grünen üben derzeit massiven Druck auf die Bundesregierung aus. Mit der Forderung eine „Allianz der Willigen“ zu gründen, sollen Migranten, die sich an der griechisch-türkischen Grenze befinden, in Deutschland und anderen EU-Ländern aufgenommen werden.

Länder, die keine „Flüchtlinge“ aufnehmen wollen, sollen laut Grünen-Chefin Göring-Eckardt entsprechend zahlen. Gestern sprang sogar Innenminister Horst Seehofer (CDU) auf den Vorschlag der besagten „Allianz“ auf.

Göring-Eckardt: „Wir brauchen eine Allianz der Willigen“

Die Grünen im deutschen Bundestag fordern derzeit eine „Allianz der Willigen“ innerhalb der EU, die Migranten aus den völlig überfüllten Lagern auf den griechischen Inseln aufnimmt. Laut Grünen-Chefin Katrin Göring-Eckardt könnten die Bundesregierung und die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen dafür sorgen.

In einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung spricht Göring-Eckardt ihre klaren Vorstellungen aus. Auf die Frage „Müssen Deutschland und Europa wieder mehr Flüchtlinge aufnehmen?“ antwortet sie: „Natürlich. Wenn nicht alle Länder in Europa mitmachen, muss eine Allianz der Willigen vorangehen. Das heißt: Die Staaten, die wollen, nehmen mehr Flüchtlinge auf. Die anderen müssen dann entsprechend bezahlen. Das läuft in Europa bei anderen Fragen auch so. […]“. 

Seehofer folgt Befehl der Grünen

Horst Seehofer wirbt derzeit in der EU für eine „Koalition der Willigen“, um das Problem der Kinder und Jugendlichen in griechischen Aufnahmelagern zu lösen. Für ihn sei eine europäische Lösung für Minderjährige notwendig, er hat sich offen für eine eventuelle Aufnahme derer gezeigt.

Deutsche Grünen-Chefin „Schutzsuchende aufnehmen“

Ein einem Tweet spricht Göring-Eckardt davon, dass „die Bereitschaft zu helfen“ da sei. In Deutschland gäbe es „überall sichere Häfen, von A wie Aurich bis W wie Weimar“:

AfD lobt griechischen Grenzschutz

AfD-Chef Jörg Meuthen begrüßte währenddessen auf Facebook den konsequenten Grenzschutz griechischer Sicherheitskräfte bei der Abwehr des Grenzsturms: „Grenzzäune, Tränengas, zur Not auch der Einsatz des Gummiknüppels, wenn der illegale Grenzübertritt anders nicht abzuwenden ist, nicht zu vergessen selbstverständlich auch Patrouillenboote, die illegal in den eigenen Hoheitsbereich eindringende Boote abfangen und zurückschicken – genau so macht man das.“