Asylwerber attackieren ungarischen LKW-Fahrer brutal
Für blankes Entsetzen sorgte ein Fall, in dem Asylwerber einen ungarischen LKW-Fahrer brutal attackierten und verletzten.

Wie PestiSrácok.hu berichtete, wurde ein ungarischer LKW-Fahrer bei Calais von einer Gruppe illegaler Migranten heuer attackiert, verfolgt und die Planen seines LKWs schwer beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt, hatte aber noch Tage danach einen Schock.

Der „Dschungel“ von Calais wurde zwar letzten Dezember geräumt: Illegale Migranten versammeln sich aber wieder häufiger und versuchen mit Gewalt, auf durchfahrenden LKWs über den Eurotunnel nach Großbritannien zu kommen.

Aggressive und zahlenmäßig überlegene Migranten

Der jüngste Zwischenfall wurde bekannt, weil das Transportunternehmen aus dem Komitat Veszprém an die Öffentlichkeit ging. Die britischen Behörden ermitteln jetzt. Der Fahrer kam am Wochenende nach Hause. „Ich fürchte mich schon vor der nächsten Fahrt, was ist, wenn ich dann nicht ohne Verletzungen davonkomme“, zitiert ihn PestiSrácok.hu.

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Denn es würden sich zunehmend wieder Migranten an den nahegelegenen Tankstellen versammeln und die LKW-Fahrer beobachten. Man versuche sie zwar zu vertreiben, doch diese sind sehr aggressiv und zahlenmäßig überlegen.

Nicht das erste ungarische Opfer

Bereits letzten September wurde ein anderer ungarischer LKW-Fahrer von Migranten auf einem Parkplatz nahe Calais mit Eisenstangen attackiert, weil sie mit Gewalt auf seinen Laster wollten. Er flüchtete in das Führerhaus, doch die Migranten zerschlugen die Fenster und prügelten weiter auf ihn ein. Der Mann erlitt schwere Verletzungen mit gebrochenem Nasenbein, Wangenknochen und ausgeschlagenen Zähne. Das Opfer, Attila Bárándi, sagte gegenüber PestiSrácok.hu., dass er seither ein schweres Trauma habe und auch heute noch Hilfe brauche.

Calais-Bürgermeisterin untersagt regelmäßige Versorgung Illegaler

Vergangenen Dezember wurde zwar die in feindlicher Landnahme durch illegale Migranten errichtete und besetzte Zeltstadt von Calais geräumt. Trotzdem blieben weiterhin Hunderte in der Umgebung. Sie werden dort dreimal täglich von freiwilligen Helfern mit Essen und sonstigen Gütern versorgt. Diverse NGOs wollten auch öffentliche Duschen aufstellen.

Weil die Gefahr besteht, dass wieder ein Camp entsteht, hat die Bürgermeisterin von Calais, Natacha Bouchart, die Essensausgabe dort jetzt per Erlass untersagt. Der französische Innenminister, der kürzlich Calais besuchte, sicherte Bouchart jede Hilfe zu, die Bildung eines erneuten Camps zu verhindern. Er sei aber gegen ein Verbot der Essensausgabe.

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