Nachdem in einem Flüchtlingsheim gehäuft Corona-Fälle auftraten, ließ die Wiener Stadtregierung infizierte Flüchtlinge in das dafür vorbereitete „Corona-Zentrum“ im Messegelände verlegen. Dort soll es immer wieder zu Aufruhr und Fluchtversuchen gekommen sein. 

Die Bewachung der Asylwerber im Ausweichquartier wurde einer privaten Sicherheitsfirma übertragen. Diese hätte damit „alle Hände voll zu tun“. Ein Sicherheitsmitarbeiter wäre von einem Iraker attackiert und verletzt worden. Die angeblich flüchtigen 28 Asylwerber, die zudem mit dem Coronavirus infiziert sein könnten, wären allerdings wieder gefunden worden. Rund 300 Männer im Alter von 20 bis 30 Jahren wurden im Messe-Quartier untergebracht.

Zeitung Heute zog Video zurück

Das Boulevard-Medium Heute veröffentlichte ein Video, auf welchem man Aggressionen von Asylwerbern im Messe-Quartier sehen konnte. Video und Artikel („Video zeigt Ausraster von Asylwerbern in Messe Wien“) sind mittlerweile wieder restlos von der Seite der Zeitung entfernt worden. Wie generell bei durch Fremde verübte Kriminalität ist es wohl nicht gewünscht, dass entsprechendes Bildmaterial an die Öffentlichkeit gelangt. Der zuständige SPÖ-Stadtrat Peter hacke verortete darin einen Vorgeschmack auf einen „grauslichen Wahlkampf“.

Besonders große Aufregung gab es im Mainstream, weil den Moslems in der Messehalle „Tomaten mit Speck“ serviert wurden.

FPÖ vermutet „Vertuschung“

Nicht gänzlich von der Hand zu weisen ist die Vermutung von FPÖ Wien Chef Dominik Nepp, der bereits am Mittwoch von „Vertuschung“ sprach. Seite an Seite mit FPÖ-Klubchef Kickl widmete sich Nepp den Coronafällen im evakuierten Groß-Flüchtlingsheim Wien-Erdberg. Zu diesem Zeitpunkt wurde noch öffentlich diskutiert, ob sich einige Asylwerber der Umsiedelungsmaßnahme durch „Flucht“ entziehen konnten. Die FPÖ verortete durch die Vorgangsweise der Stadt eine besondere Gefährdung der Wiener Wohnbevölkerung.