„Generationen konnten sich den Luxus leisten, im Alltag nicht wehrhaft sein zu müssen. Wir haben unsere Kinder zu Schafen erzogen und holen uns Wölfe ins Land“, schreibt Björn Höcke von der AfD anlässlich eines Falles, wo Migranten einen deutschen Schüler krankenhausreif schlugen.

Ein Kommentar von Elsa Mittmannsgruber

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Wehrhaftigkeit aberzogen

Angesichts der wiederentflammten Waffendiskussion birgt dieses Zitat das eigentliche Problem. Getarnt als Wohlstand wurde uns in der westlichen Zivilgesellschaft jede Wehrhaftigkeit aberzogen.

Eine „Verhausschweinung des Menschen“ erkannte der Verhaltensforscher Konrad Lorenz und meinte das auf stumpfe Triebbefriedigung ausgerichtete Verhalten ohne jeglichen Verteidigungswillen.

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Regelmäßig erschüttern brutale Messer-Attacken durch Migranten und Asylanten die Öffentlichkeit.

Nicht gegen Gefahren gewappnet

Der Kern der Diskussion wurzelt also nicht in der Frage, wie viele Schuss eine Waffe haben darf, ob sie halb- oder vollautomatisch ist oder Asylanten Messer tragen dürfen. Sondern: Bin ich einerseits gewillt und andererseits überhaupt fähig mich zu wehren? Plump gesagt: Wenn einer den anderen schaden will, kann er das mit bloßen Händen oder Alltagsgegenständen tun.

Aber in vielen europäischen Kulturkreisen sind wir nicht mehr gegen Gefahren gewappnet. Wir wissen weder, wie wir uns in freier Natur behaupten können, noch gegen aggressive Fremde. Warum auch?

Handlungsfähigkeit und Kraft

Wir brauchen nicht mehr jagen und leben in einer vermeintlichen Friedenszeit. Wollen wir aber nicht zu Wolfsfutter werden, sollten wir uns unserer eigenen Handlungsfähigkeit und Kraft wieder bewusst werden.