Die Wahl von Barbara Borchardt (Linke), die in ihrem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern zu den Gründern der linksextremistischen „Antikapitalisitischen Linken“ (AKL) gehört, ist offenbar kein Einzelfall.

Denn auch in Hamburg amtiert eine Verfassungsrichterin mit einschlägiger Nähe zum linken Rand. Und wie die Welt berichtet, sind auch die Verbindungen von Cornelia Ganten-Lange nicht minder brisant. Die bereits seit 2009 im Amt befindliche ehemalige Asyl-Rechtsanwältin wurde damals von den Grünen vorgeschlagen und ebenfalls mit CDU-Stimmen in Amt und Würden befördert.

Verteidigte linke Szene und PKK-Milieu

Als sie das freie berufliche Mandat ausübte, zählte Personen aus der organisierten linken Szene zu jenen Kreisen, die bei ihr Rechtsbeistand suchte – über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten. Egal ob bei der Demo gegen die Räumung eines anarchistischen Bauwagenplatz oder bei den Protesten gegen den G20-Gipfel – als Elemente der Demos gewalttätig wurden – war Ganten-Lange für die Szene die Anwältin des Vertrauens.

Auch beim übrigen Portfolio fiel sie einschlägig auf: Denn sie vertrat immer wieder hohe Funktionäre der in Deutschland verbotenen PKK. Die kurdische Arbeiterpartei strebt eine sozialistischen Kurdenstaat an. Unter den Klienten von Ganten-Lange war dabei auch Ali Ishan K., der zeitweise in der Region der Hansestadt die PKK geleitet haben soll. Dieser reiste einst laut Behörden sogar zu Guerilla-Einheiten in Krisengebieten im Nordirak…

Vertrat auch später straffälligen Migranten

Ebenfalls vertrat die Juristin eine Gruppe von illegal nach Deutschland eingewanderte Afrikaner, die als „Lampedusa-Gruppe“ öffentliche Bekanntheit erlangten. Für dies soll sie sich laut der Jungen Freiheit auch aktivistisch für deren Bleiberecht eingesetzt haben.

Trauriges Detail am Rande: Zu dieser Gruppe gehörte auch der Nigrer Mourtala M., der im April 2018 seine Frau und seine kleine Tochter am hellichten Tag auf einem Bahnhof getötet haben soll.

Vorträge bei Veranstaltungen der „Roten Hilfe“

Aber auch abseits ihre beruflichen Schaffens scheint Ganten-Lange dem prononciert linken Umfeld stets die Treue zu halten. Davon zeugen Vorträge in den Jahren 2011-12 bei vom Verfassungsschutz beobachteten Gruppen wie der „Roten Hilfe“.

Eine mögliche Mitgliedschaft in der als Art ‚Rechtshilfe‘ organisierten Organisation, die dabei auch für gewaltbereite Autonome einen Rechtsbeistand aufstellt, ist allerdings nicht erwiesen. Entsprechende Andeutungen wurden von ihrem Umfeld bislang nicht kommentiert.