Trotz des Corona-Wahnsinns wird es in vielen Städten und Gemeinden unseres Bundeslandes heuer dennoch weihnachtlich hergehen. Christkindlmärkte gibt’s in den meisten Orten zwar keine, doch auf Weihnachtsschmuck und Weihnachtsbeleuchtung will kaum jemand verzichten.

„Auch wenn in diesem Jahr alles anders ist, Weihnachten lassen wir uns nicht nehmen“, betont etwa der Welser Bürgermeister Andreas Rabl, der die Stadt auch im Corona-Jahr festlich schmücken ließ. „Corona kann zwar verschiedene Veranstaltungen verunmöglichen, aber sicher nicht Weihnachten und die dazugehörige Stimmung“, trotz Welser Marketing- und Touristikchef Peter Jungreithmair schon im Vorfeld möglicher aufkeimender Lethargie.

Weihnachtszeit ohne Kaufrausch

Der Weihnachtsbaum vorm Rathaus, eine 14 Meter hohe Tanne aus einem Wald in St. Ulrich bei Steyr, ist bereits aufgestellt und symbolisiert den eisernen Willen der Welser, ihr Weihnachten heuer feiern zu wollen, wenn auch ohne die üblichen Kauf(rausch)erlebnisse. Diese wird es heuer auch im weihnachtlich geschmückten St. Wolfgang nicht geben, wo man sich deswegen einen noch besinnlicheren Advent erwartet.

Um den „positiven Spirit“ des Weihnachtsfestes geht es auch Bürgermeister Paul Mahr in Marchtrenk, wo sich die Bevölkerung ab dem 1. Advent auf einen „wunderschönen weihnachtlich gestalteten Stadtplatz freuen“ darf. „Gerade in Corona-Zeiten ist eine positive Aufbruchsstimmung wichtig für die Menschen“, ist Mahr überzeugt. Den bekannten Schlösser-Advent in Gmunden können die Menschen heuer leider nur digital erleben.