In Wien sorgt ein Schreiben der MA10 für Aufregung. Dieses wurde laut Auskunft der Stadt allen geförderten privaten Trägerorganisationen zur Verfügung gestellt, um über die aktuellen Betreuungsmöglichkeiten während der Corona-Krise zu informieren. FPÖ-Bildungssprecher Krauss sieht darin eine offene Islamisierung verwirklicht. 

Zunächst stand die Frage im Raum, an welchen Empfängerkreis dieses Schreiben, datiert vom 9. Mai, erging. Die MA10 beantwortete diese Frage rasch: „Die Stadt Wien – Kindergärten führen keine Datenbank über die Herkunft und Sprache der Eltern und versenden nicht standardisiert mehrsprachige Informationen.“. Vielmehr werden Informationen auf Deutsch, Englisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Türkisch und Arabisch an die Trägerorganisationen verschickt, „mit dem Ziel, diese Information zielgruppengerecht weitergeben zu können.“

Amtssprache ist (noch) Deutsch

Tatsächlich ist die Amtssprache in Österreich Deutsch. Fordert man von Menschen, die noch nicht so lange hier leben, dass sie sich integrieren, wird der Sprache ein zentraler Bestandteil davon sein. Kritiker sehen in fremdsprachigen Behördenschreiben kein Servicebemühen sondern eine Unterwerfung unter fremde Sprachen und Sitten durch Selbstaufgabe.

FPÖ-Krauss sieht keinerlei Integrationsbereitschaft

Für FPÖ Bildungssprecher Stadtrat Maximilian Krauss ist der Brief ein Beleg für die offene Islamisierung an Wiens Kindergärten. „Wenn die Stadt mittlerweile offizielle Schreiben an Eltern ins Arabische übersetzen muss, zeigt das, dass es oft keinerlei Integrationsbereitschaft gibt.“