Die deutsche Supermarkt-Kette Edeka hat mit ihrem diesjährigen Weihnachts-Werbespot eine Welle der Empörung ausgelöst. Die Dislike-Funktion unter dem entsprechenden YouTube-Video läuft seit Montag heiß und immer mehr User rufen zum Boykott der Märkte auf.

Der Aufreger: Unter dem Slogan „Lasst uns froh und bunter sein“ wird im Spot eine deutsche Familie bestehend aus Vater, Mutter und Teenager-Tochter gezeigt, die an der Frischetheke überlegen, wie das diesjährige Weihnachtsmenü aussehen soll. Laut Rückblicken orientierte man sich da bisher an den Männerbekanntschaften der Tochter: War der aktuelle Freund Japaner, musste es japanisches Essen geben, beim Marokkaner marokkanisch. Dank des italienischstämmigen Mitarbeiters an der Theke scheint es dieses Jahr auf italienische Kost hinauszulaufen.

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Zu jedem Fest ein neuer Migrant? Während selbst Linke das Video wegen Rassismus und Sexismus kritisieren, ist auch die Reaktion im patriotischen Lager auf die Darstellung der multikulti-affinen deutschen Familie mit der promiskuitiven Tochter eindeutig: „Ladet die ‚Party-und Eventszene‘ Zum Weihnachtsschmaus. Frohes Buntfest….“ (sic), lautet etwa ein Top-Kommentar. „Was darf es für diese Weihnachten sein? Definitiv nicht Edeka“, konstatiert ein anderer User – und erntet dafür breite Zustimmung.

Die „Nie wieder Edeka!“-Kommentare werden stetig mehr: Tatsächlich halten unzählige Kommentatoren fest, dass sie die Supermarkt-Kette nach diesem Marketing-Fehlgriff endgültig boykottieren werden. Bei mittlerweile über 16.000 Dislikes, Tendenz stetig steigend, und nur 580 Positivstimmen, bleibt fraglich, ob die Edeka-Marketingabteilung mit dieser Multikulti-Propaganda wirklich ihr Ziel erreicht hat.

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