hunde attacke ausländer
Weil sein Cavalier King Charles Spaniel den Ausländern nicht zu Gesicht stand, wurde der Mann brutal verprügelt...

In der belgischen Stadt Turnhout (Provinz Antwerpen) wurde ein Mann von fünf Jugendlichen – nach seinen Angaben Ausländer – bei einem Spaziergang im Park wegen seines Hundes angepöbelt. Der Hund stinke, sagten sie. Als er das zurückwies, wurde er bewusstlos geschlagen…

Ein Report von Kornelia Kirchweger

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Elf Brüche

Eine Frau fand ihn und rief den Notdienst. Das 68-jährige Opfer, Lucas Claes, wurde mit elf Brüchen im Gesicht ins Krankenhaus gebracht. Ein minderjähriger Verdächtiger wurde mittlerweile festgenommen.

Im Interview mit dem belgischen Regionalsender RTV sieht man den 68-jährigen Claes noch gezeichnet von der Attacke. Er habe keine Angst nach draußen zu gehen, Nestor müsse raus, es gebe eben keine andere Möglichkeit, sagte er.

Hund schnüffelte – Jugendliche rasteten aus

Der Polizei beschrieb er die Jugendlichen als 16-20 Jahre alt. Es war auch ein Mädchen dabei, das aber nichts tat. Er sei gerade vom Hundefriseur gekommen und mit dem Hund wie üblich durch den Park gegangen, erzählte Claes.

Der angeleinte Hund beschnüffelte die Gruppe junger Leute, die entgegenkamen. Einer davon schrie, „der Hund stinkt“, was Claes bestimmt verneinte. Er bekam einen Tritt, verwickelte sich in der Hundeleine, bekam noch einen Schlag und ging zu Boden.

Dann verlor er das Bewusstsein. Claes sucht jetzt seinen „rettenden Engel“ – jene Frau, die den Notdienst gerufen hatte. Er möchte ihr persönlich danken.

Ähnlicher Zwischenfall in Tübingen

Laut Polizei im Landkreis Tübingen gab es dort kürzlich einen ähnlichen Fall: Ein Mann war mit seinen beiden Hunden unterwegs. An der Kreuzung trat ein Unbekannter plötzlich seinen Hund. Es kam zum Disput.

Er wurde geschlagen, zwei weitere Angreifer kamen hinzu, einer attackierte ihn mit einem Messer. Alle drei unterhielten sich laut Polizeiangaben in einer „unbekannten Sprache“, der Messerangreifer sei dunkelhäutig mit auffallenden Haaren.

„Die Tiere sind unrein“: Hunde in Muslim-Vierteln massenhaft vergiftet

Im Islam gelten Hunde oft als unrein

Im Islam gelten Hunde als unrein. In zahlreichen Ländern, auch in USA und Kanada, kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Hundebesitzern und Muslimen. Muslimische Taxifahrer weigern sich etwa, Hunde, auch Blindenhunde, mitzunehmen.

In muslimischen Wohnvierteln in Spanien begleiten Bürgerpatrouillen Hundehalter beim Gassi-Gehen. In einem Park in England hieß es auf einem Plakat, das Ausführen von Hunden sei hier unerwünscht. „Wochenblick“ berichtete bereits.