Die Integrationsministerin Susanne Raab erklärte jüngst anlässlich der Präsentation des Integrationsberichts, dass sie kein „Little Italy“ und kein „China Town“ in Österreich haben wolle. Dabei ist von einer italienischen oder chinesischen Ghettoisierung in Österreich bisweilen Nichts wahrzunehmen. Der zehnte Bezirk Wiens (Favoriten) hat es dafür in sich. 

Das zeigt auch folgendes Video, das derzeit im Internet viral geht.
Auch der Wiener Vizebürgermeister Dominik Nepp hat es geteilt:

Ausländische Jugendbanden treiben in Wien ihr Unwesen. Sie werden dabei immer brutaler und selbst am helllichten Tag ist…

Gepostet von Dominik Nepp am Mittwoch, 9. September 2020

Das Video erschüttert das Netz. Es zeigt, wie ein 59-jähriger Mann am 25. August von mehreren (mutmaßlich türkischstämmigen) Jugendlichen aus einem Fahrzeug des deutschen Paketzulieferers DPD gezerrt wird.

„Gibs ihm, zehnter Bezirk!“

Der Vorfall ereignete sich im 10. Bezirk Wiens, mitten auf dem Reumannplatz. Favoriten ist einer der überfremdetsten Bezirke Wiens und hat mittlerweile rund 50% Ausländeranteil.

„Gibs ihm, zehnter Bezirk!“ skandiert einer der mutmaßlich türkischstämmigen Jugendlichen. Die jungen Männer schlagen auf den 59-Jährigen ein, treten ihn.

Im Video ist von einer Gegenwehr nichts zu sehen. Es ist aber zu hören: „Er bedroht Kinder mit Messer“.

Klein-Istanbul

Norbert Hofer erklärte anlässlich Raabs „Little Italy“-Äußerung, dass es so etwas wie „Little Istanbul“ in Wien gäbe. Mit Italienern und Chinesen gäbe es hingegen keine Probleme:

Selbstgebastelter Speer, gestohlener Paketwagen

Der Vorfall erschien der Polizei zu Beginn in einem anderen Licht, wie die Presseaussendung der Polizei Wien vom 26. August zeigt.

So wurde der 59-Jährige von der Polizei ursprünglich als Täter geführt. Die Jugendlichen sagten aus, dass er mit einem selbstgebauten Speer für Aufsehen gesorgt habe und es daraufhin zu einer Auseinandersetzung mit den Jugendlichen gekommen sei.

Sie hätten dem Mann den Speer abgenommen, woraufhin dieser mit dem gestohlenen Paketwagen flüchten wollte. Die Polizei hatte sogar die Anordnung, den Mann festzunehmen.

Der amtsbekannte 59-Jährige, besteht hingegen aber darauf, dass er den Jugendlichen die Waffe abgenommen habe. Nachdem diese ihn verfolgten und verdroschen, habe er ich mit dem gestohlenen Auto lediglich in Sicherheit bringen wollen.

Welche der beiden Aussagen nun zutreffend ist, wird vor Gericht zu klären sein.