herbert kickl
Besonders die "Alte ÖVP" sieht Kickl als Grund, warum der erfolgreiche Reformprozess scheiterte.

Mit seinem Asyl-Kurs stößt Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) bei vielen Österreichern auf Zustimmung. Insbesondere von der Sicherungshaft für gefährliche Asylwerber versprechen sich nicht nur FPÖ-Fans eine Verbesserung der angespannten Sicherheitslage in Österreich.

Bei einer großangelegten Online-Umfrage der „Kronen-Zeitung“ sprachen sich sogar 88 Prozent der 22.696 Teilnehmer für eine zusätzliche Sicherheitshaft für „gefährliche Inländer“ aus.

Werbung

Ausreisezentren statt Asyl-Erstaufnahme

Diesen Vorschlag hatte der LH des Burgenlandes Hans Peter Doskozil (SPÖ) eingebracht. Kickl geht dies indes zu weit. Doch der Innenminister legte andere, konkret gewordene Maßnahmen vor: „Ab 1. März wird es in Österreich keine Asyl-Erstaufnahmezentren mehr geben, sondern Ausreisezentren.“ Auch eine klare Regelung zur Nachtruhe wird bald umgesetzt.