Die Maßnahmen der Regierung stellen viele Betriebe vor organisatorische Probleme. Nicht nur für das Gastgewerbe, sondern auch für Freibäder werden neue Regeln gelten.

Wenn es im Sommer so richtig heiß wird, suchen viele Menschen Erfrischung im kühlen Nass. Doch die Zeiten, an denen auf den Liegewiesen der Freibäder ein dichtes Gedränge herrschte, dürften der Vergangenheit angehören.

Abstandsregeln und Begrenzung der Besucherzahlen

Zwar sollen am 29. Mai die Bäder in Österreich ihre Pforten für Badewillige wieder öffnen, wie das genau geschehen soll, ist noch unklar. Wie wird es mit dem Mund-Nasen-Schutz? Wird es Abstandsregeln auf den Freiflächen und auch im Wasser geben?
Denkbar wären dabei Zugangsbeschränkungen nach der Quadratmeterzahl, wie es sie derzeit schon für Geschäftslokale und die Gastronomie gibt. Doch wie alles genau geregelt wird, steht noch in den Sternen.

Stammkunden sollen Sommer genießen können

„Ich rege an, dass die Treue von Saisonkartenbesitzern belohnt wird“, so Linzer FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein, nachdem nun klar ist, dass es bei der Öffnung der Bäder auch wieder Saisonkarten geben wird. So regt er an, dass Saisonkartenbesitzer nicht an der Schlange für die Tagesbesucher anstehen, sondern an diesen vorbei in das Bad gelangen sollten. Zudem sollten die Bäder ihre Stammgäste für ihre Treue belohnen und für sie ein entsprechendes Platzkontingent freihalten. „Was nicht passieren darf, ist nämlich“, so der Linzer Vizebürgermeister, „dass aufgrund der Coronabestimmungen und der damit verbundenen geringeren Einlasszahlen, Saisonkartenbesitzer an den Eingängen abgewiesen werden müssen“.