Am Freitag gegen 19:30 eskalierte die Situation am Bahnhof Linz erneut. Die täglichen Auswüchse von Kriminalität sind um ein Kapitel reicher. Gleich vierzig hochaggressive Jugendliche, laut Polizei afghanischer und tschetschenischer Herkunft, hatten sich zu einer Massenschlägerei verabredet. Der Gewalt-Event konnte durch einen raschen und konsequenten Polizeieinsatz verhindert werden. Einige der Teilnehmer wurden angezeigt.

„Linz verändert“ ist der Wahlspruch der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Das Erlebnis für Reisende am Bahnhof Linz hat sich spätestens seit 2014, dem Beginn der ungeregelten Masseneinwanderung, massiv verändert. Überall stehen Gruppen finsterer Gestalten, es wird geraucht, gepöbelt, geprügelt und gedealt. Es gibt Tage, an denen die Security sehr präsent ist und diese Ansammlungen auflöst, an anderen Tagen lässt man die Gäste gewähren. Speziell dort, wo die Zuständigkeit der ÖBB endet, an den Türen der Unterführung zur Kärntnerstraße, sammeln sich allerlei Menschen unklarer Herkunft, um ihren Geschäften nachzugehen.

Ungeklärt ob es um Ehre oder Territorium ging

Am vergangenen Freitag mussten Passanten die Polizei rufen, da die Situation zu eskalieren drohte. Gleich vierzig Personen afghanischer und tschetschenischer Herkunft hatten sich zusammengefunden, um einen ungeklärten Konflikt mit Gewalt auszutragen. Ob es um Territorialstreitigkeiten oder die Ehre ging bleibt ungeklärt. Dem raschen Eingreifen der Polizei ist es zu verdanken, dass es keine Verletzten gab. Diverse, aus den Medien nur zu gut bekannte Kunststücke mit Faust und Fuß durften an diesem Tag nicht mehr öffentlich vorgeführt werden. Ungewöhnlich ist die Tatsache, dass keiner der Beteiligten eine Waffe bei sich trug. Die Jugendlichen wurden weggewiesen, einige von ihnen wurden angezeigt. Ein Polizeikontingent sorgte zumindest für einige Stunden dafür, dass die Lage ruhig blieb.

Unzumutbar für friedliebende einheimische Reisende

Immer wieder muss der Wochenblick von der katastrophalen Sicherheitslage am Bahnhof in Linz berichten. Langfristig betrachtet ändert sich nichts an den Zuständen, die Politik sieht zu. Zum Höhepunkt der Immigrationswelle, im Jahr 2016, wurden die meisten Vorfälle vertuscht. Nur wenn alle paar Wochen wieder ein Schwerverbrechen geschieht, nimmt die Polizeipräsenz für einige Zeit wieder merklich zu. Ansonsten lässt man die Reisenden in ihrer Angst und Sorge alleine, beispielsweise wenn sie durch die Unterführung zur Kärntnerstraße gehen müssen. Friedliebende Jugendliche oder unbegleitete Frauen dort durchzuschicken grenzt an einen Spießrutenlauf. Auch die Abgänge zu den Straßenbahnen sind oft von rauchenden und lärmenden Migranten überfüllt.