„Mit der Impfung kommt die Freiheit im Sommer“: So wollte uns die Regierung den „kleinen Pieks“ verkaufen. Infolgedessen glaubten viele Österreicher an die Verheißung, warfen alle Bedenken über Bord. Mit dem Achterl und dem Schweinsbraten vor der Nase – oder zumindest vor dem inneren Auge – ließen sie sich zweimal „pieksen“, ungeachtet weltweiter Berichte über schwerste Nebenwirkungen bis hin zu tödlichen Hirnthrombosen. Nun stellt sich immer mehr heraus: Das mit dem Impfen hat wohl nie ein Ende – denn die Politik macht schon wieder Großbestellungen bei den Herstellern. 

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Dass das Coronavirus offenbar zu schnell mutiert, um es mit experimentellen und hastig zugelassenen Vakzinen zu besiegen, ist schon länger offenkundig. Wochenblick berichtete schon vor Wochen über Experten, die an einer baldigen „Herdenimmunität“ zweifeln, während die ÖVP diese noch als Ziel für den Sommer ausgab. Unlängst preschten  Großbritannien und Israel damit vor, im Herbst ein drittes Mal impfen zu wollen. Jetzt folgt Kurz mit einer Bestellung von 42 Mio. Impfdosen, zusätzlich zu den bereits 30,5 Mio. bestellten. Zur Verwendung sollen diese in den Jahren 2022 und 2023 kommen.

Freiheit auch mit acht Stichen nicht in Stein gemeißelt

Ja, Sie haben richtig gelesen: Obwohl Österreich nur knapp 9 Mio. Einwohner hat, sollen hier nach Adam Riese und Eva Zwerg bald 72,5 Mio. Impfdosen vorrätig sein. Diesmal macht das Mittel von Biontech/Pfizer fünf Sechstel der Bestellung aus. Was Mainstream-Medien als große Jubelmeldung über unseren ach-so-tollen Kanzler, der den Impfstoff-Basar endlich überlistet hat, verkaufen, ist in Wirklichkeit eine Bodenlosigkeit. Denn, dass man uns offensichtlich noch viele Male impfen will, verschweigt Kurz bislang.

Die Katze ist also zwar noch im Sack, aber jeder, der genauer hinschaut, kann sie bereits zappeln sehen. Nach dem Erststich und dem Zweitstich kommt der Drittstich, der Viertstich, der Fünftstich … und irgendwann einmal der Achtstich. Zumindest: denn wer weiß, wie viele Dosen man sich noch um teures Steuergeld – bislang verschlang die Anschaffung von Impfstoffen über 1,2 Mrd. Euro – gönnt? Vielleicht war die Aussage des Weltwirtschaftsforums, dass es „nie wieder Normalität“ geben werde, ja gar keine Drohung, sondern nur eine nüchterne Feststellung?

Kommt regelmäßige Impfung bis ans Lebensende?

Denn was noch kürzlich als skurrile Verschwörungstheorie galt, wird immer mehr zur Realität. Es sieht so aus, als will man uns tatsächlich dazu bringen, dass wir uns unter Umständen bis an unser Lebensende einmal alle sechs Monate impfen. Und zwar nicht nur wie bei der Grippeimpfung nur die Risikogruppen, sondern alle: Vom Kleinkind bis zum Greis. Längst spechteln die Impfgeilen bereits darauf, sechs Monate alte Babys und schwangere Frauen an die Nadel zu holen.

Wer dabei nicht mitmachen will, dem verwirken dieselben Akteure die Grundrechte. Man lässt den Verweigerern einer möglicherweise gefährlichen Spritze gegen eine Krankheit, die bei gesunden Erwerbstätigen eine Tödlichkeit von 0,01 Prozent besitzt genau noch so viele Rechte, dass sie nicht verhungern oder auf der Straße sitzen. Um sich die Haare schneiden zu lassen oder einen Kaffee trinken zu können, müssten sie hingegen zumindest – als Gesunde – beweisen, dass sie nicht krank sind. Und das ein Leben lang.

Kurz mal Salami-Taktik bei den Maßnahmen

Das alleine ist eine ziemlich kranke Idee, aber wer weiß schon, wie weit sie noch gehen werden? Denn wir haben es alle bei den Masken und Tests gesehen: Schrittweise sind sie überall zur Pflicht geworden. Demnächst darf man nicht einmal mehr zur Arbeit gehen, ohne sich zuvor einem Test zu unterwerfen, der eigentlich zur Diagnostik gar nicht geeignet ist und in Zusammenhang mit welchem sich gerade ein Riesenskandal im Bezug auf falsch-positive Testresultate und folgende Ausreise-Sperren zusammenbraut.

Noch schwingen sie, von Kurz bis zum grünen Impffanatiker im Gesundheitsministerium nur „das Paukerl für das Jaukerl“. Aber schon in zwei Wochen gilt ein Impfnachweis als Eintrittskarte für Kultur und Gastronomie, ein Test ist eine Alternative. Aber so wie die FFP2-Maske irgendwann keine Alternative für den negativen Test vor der Arbeit war, wird der Test irgendwann keine Alternative mehr für die Teilhabe am Alltag sein. Und ganz am Ende darf möglicherweise jemand, der nicht geimpft ist, auch gar nicht mehr arbeiten. Eine Impfpflicht stünde zwar nicht im Gesetz, gälte aber faktisch.

Impfzwang mit sozialen Folgen über Generationen

Sie glauben ich nehme Sie auf den Arm, unsere gewählten Vertreter würden sich so etwas niemals erlauben? Dann schauen Sie auf die ersten Anzeichen, die sehr wohl in diese Richtung deuten. An der Elite-Uni Harvard dürfen bereits nach den Sommerferien nur mehr Studenten auf den Campus, die den „vollen Impfschutz“ von zwei Teilimpfungen haben. Ausnahmen gibt es nur aus medizinischen oder religiösen Gründen.

Alle anderen müssen sich entweder impfen lassen oder haben ihr Recht auf Hochschul-Bildung verwehrt. Sie bekommen dann in Zukunft in Amerika – wo die Akademiker-Quote etwa aufgrund von Sportstipendien weitaus höher ist – schlechter bezahlte Jobs. Ihre Kinder können in der Folge auf schlechtere Schulen und schlechtere Unis gehen. Ihre Belange werden dann von Politikern abgetan, weil eh wissen: „bildungsferne Hillbillies“. Alles, weil sich irgendjemand irgendwann eingebildet hat, einen Impfzwang einzuführen.

Chinesisches Sozialkredit-System auf Raten?

Sie werden sich jetzt wundern, warum ich den „vollen Impfschutz“ im Bezug auf diesen Fall in Gänsefüßerl gesetzt habe? Nun, wenn acht Impfungen anstehen, kann man diese Zahl auch willkürlich hochschrauben. Am Ende könnte zwar eine Drei-, Vier- oder Fünffachimpfung gar nicht mehr schützen als eine Zweifachimpfung (oder als gar keine Impfung). Aber man kann ziemlich gut nachvollziehen, wer von Anfang an bei diesem Irrsinn willfährig mitmachte. Immerhin ist alles digital verbrieft. Wollte man es, könnte man die „Freiheit“ daran knüpfen, wie artig man in der Vergangenheit war.

Und schnurstracks wäre man beim chinesischen Sozialkredit-System. Sie starten dann vielleicht bei 1.000 Punkten. Für jede Impfgabe, die sie später begannen, werden ihnen vielleicht 125 Punkte abgezogen. Eine Teilnahme bei einer regierungskritischen Demo kostet sie vielleicht 50 weitere Punkte. Irgendwann erreichen sie ein Niveau, unter dem Sie nicht nur nicht ins Lokal dürfen, sondern keinen Kredit oder Job mehr bekommen. Pech gehabt, sie waren eben irgendwann einmal kein „braves Bürgerlein“.

Trend zum autoritären System auch mitten in Europa

Ist das hierzulande Zukunftsmusik? Vielleicht. Ist es irgendwann Realität? Hoffentlich nie. Aber der „Grüne Pass“ macht ein ähnliches System möglich. Und die letzten Monate haben uns bereits gezeigt: Man muss nicht nach „autoritären Staaten“ schauen, um eine Erosion der Grund- und Freiheitsrechte zu beobachten. Sie werden auch hierzulande ganz willkürlich unter Verweis auf den „Infektionsschutz“ genommen. Dieser dient sogar als Deckmantel, um friedliche Proteste gegen diesen Wahnsinn zu verbieten.

Nur einen Vorteil hat es, dass die Mächtigen so früh ihre Pläne erkennbar machen: Man kann sie noch durchkreuzen. Vielleicht ist das Interesse, am Test-, Impf- und Zwangs-Regime von Kurz & Co. mitzumachen so gering, dass sich irgendwann eine Art „Parallelgesellschaft der Widerständigen“ bildet, wo diese Zwänge nicht gelten. In diesem Fall würde die Regierung auf ihren Achtfach-Impf-Dosen sitzen bleiben und der größte Schaden für unser Land wäre, dass es aus unseren Steuern bezahlt wurde. Aber es wäre das geringere Übel verglichen mit dem Total-Raubbau an unserer Freiheit.

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