Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) prescht vor und verhängt wegen steigender Corona-Infektionszahlen wieder stärkere Beschränkungen.

In Bayern werden die Corona-Maßnahmen wieder strenger. Bayerns Landeschef Markus Söder setzt auf Eindämmung des Corona-Virus statt auf Durchseuchung – ein Modell welches sich in Schweden durchaus bewährt hat. Daher kommt auf die Bayern jetzt wieder einiges zu.

Neben der Verkürzung der Sperrstunde auf 23 Uhr soll es auch ein Alkoholverbot an bestimmten öffentlichen Plätzen geben. Ebenso sollen bei privaten Veranstaltungen weniger Teilnehmer erlaubt sein. Konkret heißt das: Statt 100 Peronen sind nurmehr 25 erlaubt. Auch draußen sinkt die gestatte Teilnehmerzahl von 200 auf 50.

Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen

Die Maske sieht Söder als zentrales Element seiner Politik, auch wenn sie gesundheitsgefährdend sein kann, soll sie fortan auch auf bestimmten öffentlichen Plätzen verpflichtend getragen werden, da dort oft die Abstände nicht eingehalten werden können und sich „ein Ausbruchsgeschehen anbahnen könnte“. Bei Zuwiderhandlung ist ein Bußgeld von 250 Euro vorgesehen. Damit kommt Söder den Forderungen des SPD-Politikers Karl Lauterbach zuvor, der sich für eine bundesweite Masken-Pflicht an öffentlichen Orten ausspricht.

Ein weiteres Detail von Söders Plänen ist der Einsatz der Bundeswehr. Diese soll zukünftig das Münchner Gesundheitsamt unterstützen. Daher will Söder die Truppe bitten, 100 Personen zur Verfügung zu stellen, um die Nachverfolgung zu verbessern. Da ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die Armee auch die Straßen auf der Suche nach Maskensündern patroulliert.