Ein Erleichterungsseufzen zieht sich quer durchs Land: Die Front der gutmenschlichen Gesinnungsterroristen gerät ins Wanken.

Ein Bericht von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

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Nach jahrzehntelanger Bevormundung durch die despotische Kamarilla der politisch Korrekten mit ihren verstiegenen Träumen und Zwangsgeboten gibt es für unsere Gesellschaft nun wieder eine echte Chance für ein nicht gegängeltes, vernünftiges Zusammenleben, das auch die Pflege der wirklichen und nicht vermeintlichen Tugenden wieder ohne Anfeindungen ermöglicht.

Chance für gesellschaftlichen Neubeginn

Diese Chance für diesen gesellschaftlichen Neubeginn verdanken wir dem Umstand einer abgenutzten und heillos zerstrittenen Sozialdemokratie, aber noch sehr viel mehr dem Untergang der Grünen, die in hohem Bogen aus dem Parlament geflogen sind, weil sie sich zuletzt nur noch als skurrile Sprachpolizisten, Ignoranten, Verbotsgestalter oder Willkommensklatscher gerierten.

„Während in anderen Ländern wegen der Flüchtlingskrise bereits der nationale Notstand ausgerufen wurde, galt es bei den Grünen weiterhin als schick, für grenzenlose Immigration zu sein“, konstatiert Tassilo Wallentin in der „Krone“, und jede kritische Einstellung zur schrankenlosen Massenzuwanderung hätten die Grünen als rassistisch und bildungsfern gegeißelt.

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Immer mehr Menschen wehren sich gegen die politisch-korrekte Bevormundung: Wagen sich jetzt auch die Prominenten – so wie Peter Cornelius – zunehmend aus der Deckung?

Schonungslose Offenheit verblüfft

Denn „die Lebenswirklichkeit jener Menschen, denen sie gerne Alltagsrassismus unterstellen und die nicht das Geld haben, in schicke Altbauwohnungen umzuziehen oder ihre Kinder in teure Waldorf-Schulen zu schicken, interessierte sie kaum.“

Die Umerziehung und Gleichmacherei ihrer Mitmenschen erschien ihnen wohl wichtiger. „Political correctness ist nur ein Mittel, um so bequem wie möglich lügen zu können“, erregt sich mutig der Austro-Barde Peter Cornelius in einem Interview mit der „Krone“ und drückt damit aus, was große Teile der Bevölkerung ohnehin schon längst vermuteten („Wochenblick“ berichtete).

Geißel der Politischen Korrektheit

Nach Meinung des Wiener Sängers gehört die politische Korrektheit abgeschafft, weil diese ohnehin nur das Instrument einer „verschlagenen Politikerkaste“ sei, die so ihre Vorstellungen besser durchzusetzen vermag. Ob so viel schonungslose Offenheit aus dem Mund der Austropop-Ikone reagierte die Internet-Plattform „Unzensuriert“ mit einem verwunderten: „Na bumm! Muss Cornelius nun auch den Bann der linken Schickeria und der Mainstream-Medien fürchten?“

Meinungen durften bislang nämlich nur geäußert werden, „wenn sie in unserem heute sozial erwünschten Kontext stehen, ansonsten drohen verbale Prügel, manchmal auch die Knute der Justiz“, schreibt der deutsch-italienische Schriftsteller Claudio Michele Mancini zum Thema der PC-Geißel.

Wegen ihres mutigen Aufbegehrens gegen Merkels Asyl-Politik wurde die Schauspielerin Silvana Heißenberg von Linken attackiert und schikaniert!

Ausgegrenztes TV-Starlet

Darüber hinaus büßt so mancher seine freie Meinungsäußerung auch mit gesellschaftlicher Ächtung, Shitstorms im Internet und sogar mit Arbeitslosigkeit, hüben – und auch drüben, im deutschen Nachbarland.

„Die Hexenjagd gegen mich geht weiter“, klagt die Schauspielerin Silvana Heißenberg. Noch bis zum Herbst vorigen Jahres stand das Starlet für Fernsehserien wie „Einsatz in Köln – Die Kommissare“ (Sat.1) oder „Verdachtsfälle Spezial (RTL) vor der Kamera.

Brutale Zensur durch Linke

Doch seit sie öffentlich Merkels Asylpolitik kritisierte, werde sie bei Rollenbesetzungen übergangen. Zudem habe Wikipedia ihren kompletten Eintrag gelöscht, schreibt sie, auch von Facebook sei sie bereits zwei Mal wegen Nichtigkeiten gesperrt worden und nun haben auch noch kriminelle Hacker der Linken ihre Webseite mit Viren infiziert.

Wer, bitte schön, so fragt sich nicht nur Heißenberg, sind hier die Querulanten, die die Atmosphäre unserer Gesellschaft vergiften?

VIDEO: Tassilo Wallentin über die Fake News der Politiker
Tassilo Wallentin gehört zu den mutigen, unangepassten Kritikern der Politischen Korrektheit. Er sprach bereits bei einer „Wochenblick“-Veranstaltung!

Mentale Demutshaltung ist eine Neurose

Als Resultat solch jahrelanger linker Hetzereien reagiere unsere Gesellschaft mittlerweile derart pervertiert auf Worte und Sprache, dass sich heute kein Deutscher mehr offen auszusprechen traue, stolz auf seine Herkunft zu sein, weiß Mancini und verweist auf Franzosen, Italiener und Engländer, für die Nationalstolz etwas Selbstverständliches sei.

Die Ursachen dafür sieht der französische Schriftsteller Michel Houellebecq in der Tatsache, dass die Deutschen sich selbst nicht mögen – wie er am Rande der Frank­furter Buchmesse dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ erklärte. Mancini glaubt auch die Gründe dafür zu kennen: „Die Nachkriegsgeneration und insbesondere die damals politisch Verantwortlichen haben nachhaltig dafür gesorgt, Bürgern einen kollektiven Verhaltens- und Bewusstseinscodex zu oktroyieren, der sich in der Wurzel auf die deutsche Nazivergangenheit bezieht.

Deutsche werden nicht 300 Jahre büßen

Die mentale Demutshaltung hat sich zur gesellschaftlichen Neurose entwickelt und zu einer Vernebelung der eigenen Identität geführt.“

Doch das werde sich ändern wie Houellebecq beim „Spiegel“-Gespräch über die Zukunft Deutschlands vermutet. „Dass Deutschland jetzt eine rechte Partei im Parlament hat, beweist, dass es beginnt, in Europa ganz normal zu werden, mit normalen Sorgen und Interessen. Man könnte fast sagen, dass das eine gute Nachricht ist. Die Deutschen werden doch nicht 300 Jahre in Sack und Asche gehen!“

Michel Houellebecq
Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq zeigt sich optimistisch und glaubt, dass die Deutschen sich zukünftig wieder selbstbewußter zeigen und auf die eigenen Interessen besinnen.

An der AfD ist nichts gefährliches

So könnte auch die AfD reden, kontern seine Gesprächspartner. Houllebecqs Antwort: „Daran ist nichts Gefährliches, jedenfalls nicht mehr und nicht weniger als anderswo.“

Diese Meinung vertreten mittlerweile nicht nur immer mehr Deutsche, auch andere Europäer sind über das Erstarken der Rechten wenig besorgt, sofern diese Leute nicht nur zu den indoktrinierten Nachplapperern, Realitätsverweigern oder feigen Schweigern gehören, die Mancini zu Hauf in unserer Gesellschaft ortet und für die er sogar ein gewisses Verständnis hat.

Denn redet jemand trotzdem, müsse er gewärtigen als Anhänger der AfD verunglimpft und/oder als Idiot abgestempelt werden, gleichgültig wie überzeugend und stichhaltig Argumente auch sein mögen.

Die Wähler sind gescheiter als die Medien

Peter Cornelius hat es in Österreich trotzdem getan und auch weniger prominente Menschen wollen sich den Mund nicht mehr verbieten lassen. Die Wähler seien auch viel weniger blöd und verantwortungslos als die Medien sie gern schildern, betont Autor Houllebecq.

Deshalb muss den Österreichern auch niemand erklären wie sie leben sollen, sagt Austro-Barde Cornelius im „Krone“-Gespräch und spricht sich für eine Re-Republikanisierung dieses Landes aus: „Eine Republik, die sich besinnt, dass sie für die Bürger dieser Republik vorhanden ist.“

Politisch korrekte Gleichmacher werden dafür nicht benötigt, aber weitere Prominente wie Cornelius oder Houllebecq, die entscheiden dazu beitragen können, die – wie „Unzensuriert“ betont – durch Regierungspropaganda in den Köpfen entstandene Mauer weiter einzureißen.