In der Nacht auf Dienstag drehte ein Iraker in der Wiener Innenstadt durch, weil ein Bekannter seiner Begleitung diese ortsüblich mit Bussi-Bussi auf die Wange begrüßte. Der 20-jährige Asylwerber prügelte blindwütig auf sein 19-jähriges Opfer ein und trat noch nach, als dieses am Boden lag.

Nachdem der Flüchtling noch mehrmals auf den Kopf seines Opfers eingetreten hatte, trat er die Flucht an. Kurz darauf konnte er von der Polizei festgenommen werden. Offensichtlich fühlte er sich in seine Ehre bedroht und hatte auch noch keinen Wertekurs besucht, der ihm die Gepflogenheiten in Österreich nahe gebracht hätte.

Der Vorfall trug sich gegen ein Uhr früh am Trepplweg beim Franz-Josefs-Kai zu. Das Opfer des heißblütigen Irakers wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades von der Berufsrettung ins Krankenhaus gebracht. Nach den bislang veröffentlichten Details des Vorfalls kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei der Begleitung des Irakers und dem geprügelten 19-Jährigen um ortsansässige Österreicher handelt.

In den Online-Foren anderer Medien mutmaßten manche Leser, dass die Frau vielleicht noch nicht realisiert habe, in welcher Gefahr sie sich befände.