Binen, Wildbinen und Hummeln sind in akuter Gefahr. Anschober setzt sich deshalb für ein Verbot von Neonikotinoiden ein!

Jahrelang galten Insektenvernichtungsmittel aus der Gruppe der Neonikotinoide als besonders umstritten. Die EU-Behörde EFSA bestätigt jetzt die Giftigkeit für Bienen und Hummeln!

Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) warnt schon lange vor der Gefahr: „Die Neonics weisen eine ungewöhnlich hohe Giftigkeit für Insekten auf. Es drohen besonders schwerwiegende Schäden am Naturhaushalt. Viele Studien weisen darauf hin, dass diese Stoffe eine wesentliche Ursache für das massive Insektensterben sind.


Der Bericht der EFSA bestätigt nun, dass das Gift – als Granulat oder Spritzmittel ausgebracht – für Bienen und Hummeln sehr schädlich ist. Sowohl der Orientierungssinn der Insekten als auch ihre Fortpflanzungsfähigkeit werde durch das Gift beeinträchtigt.

Historische Chance

Rudi Anschober fordert zum Erhalt der natürlichen Artenvielfalt nun ein umgehendes Verbot der gefährlichen Gifte. In einem Apell richtet er sich an Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) um die historische Chance zum Verbot zu ergreifen.

„Am 22. März liegt dieser Bericht dem Ständigen Ausschuss der Mitgliedstaaten vor, es geht um den Beschluss eines Verbots der drei Hauptstoffe. Österreich muss sich klar für ein Verbot aussprechen und die nächsten Wochen dazu nützen, um eine breite Allianz der Mitgliedstaaten für ein Verbot zu bilden.“

Schon in der Vergangenheit kämpfte Anschober unermüdlich für den Erhalt unserer Insektenwelt und gegen Pestizide. Gemeinsam mit Schmetterlingsforscher Dr. Peter Huemer kämpft er gegen das gefährliche Pestizid Glyphosat. Auch mit der Initiative „Bienenfreundliche Gemeinde“ setzte LR Anschober bereits wichtige Akzente zum Artenschutz.