Schon wieder eine Attacke durch einen Migranten mitten in Wien! Diesmal schlug ein Afghane am Dienstagmorgen um 8.09 Uhr vor dem provisorischen Parlamentsgebäude am Heldenplatz zu. Der 26-Jährige sprach zuerst einen Polizisten an, attackierte ihn dann und versuchte ihn sogar aus seinem Streifenwagen zu zerren.

Der Polizist hatte gerade eine Überwachungstätigkeit durchgeführt. Der Tatverdächtige soll ihn während des Gesprächs plötzlich an seiner Kleidung gezogen haben und versucht haben, ihn aus dem Streifenwagen zu zerren.

Werbung

Afghane mit Pfefferspray besiegt

Der Beamte wehrte sich jedoch mit Pfefferspray – dadurch wurde der Angreifer leicht verletzt und konnte festgenommen werden. Der Polizist blieb zum Glück unverletzt. Ermittler des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) führten eine Beschuldigteneinvernahme mit dem Afghanen durch. Noch sind die Motive des Täters unklar.

Drei Messerstechereien in Wien

Pikant: Bereits vergangene Woche hatte ein Afghane namens Jafar S. mit einem Messer vier Personen an der Wiener Praterstraße zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der attackierte Familienvater schwebte mehrere Stunden in Lebensgefahr. Auch dessen Frau und die Kinder entkamen dem blutrünstigen Afghanen nicht, überlebten zum Glück.

In der Nacht auf Montag hat zudem ein ägyptischstämmiger österreichischer Staatsbürger einen Bundesheer-Soldaten vor der iranischen Botschaft in der Bundeshauptstadt attackiert – der Angreifer wurde erschossen. Inzwischen sind Hinweise auf einen mutmaßlich terroristisch-islamistischen Hintergrund aufgetaucht.

In den vergangenen Tagen kam es in Wien besonders häufig zu Messer-Attacken durch Migranten.

Algerier stach ins Herz

Es handelte sich indes nicht um die einzige lebensgefährliche Messer-Attacke dieses Wiener Wochenendes: In Wien-Brigittenau wurde bereits am Samstagnachmittag ein 32 Jahre alter Algerier durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Einer der Stiche ging sogar ins Herz!

Beim Täter handelte es sich offenbar um einen Landsmann. Das Opfer wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht sowie notoperiert. Der mutmaßliche Täter flüchtete nach der Horror-Attacke.

Werbung
zweitwohnsitz wohnung haus panama finca bayano

Zahl der Messerattacken vervierfacht

Mehr als beunruhigend: Die Zahl der Messerattacken hat sich laut dem Bundeskriminalamt im Zeitraum von 2007 bis 2017 vervierfacht. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung „Österreich“ hervor. Die Zunahme sei zu 75 Prozent auf sogenannte „intrakulturelle Konflikte“ zurückzuführen. 

Das Innenministerium habe deshalb 24.000 stichsichere Westen bestellt. Seit 2016 seien es laut Polizei 50 Afghanen, 14 Tschetschenen, 16 Nordafrikaner, sieben Iraker, Iraner und Türken, vier Somalis und fünf Syrer gewesen, die in Messerstechereien verwickelt waren.