Im ganzen medialen Taumel über die sogenannten „Öffnungsschritte“ und die vermeintliche „Freiheit“ im Sommer ging eine Sache unter: In den Schulen muss weiterhin überall außer im Klassenzimmer eine Maske getragen werden. Sprich, am Marsch zur Toilette, in der Pause am Gang, am Weg in den Werk- oder Musikraum oder in den Turnsaal. Nun weist eine Studie nach, dass bereits eine derart kurze Tragedauer zu negativen gesundheitlichen Folgen führen kann – und zwar wegen erhöhten CO2-Werten in der Einatemluft.

  • Überall wird dafür geworben, dass die Maske fällt – aber die Schüler müssen sie weiterhin tragen
  • Wochenblick berichtete bereits im September über unzulässig hohe CO2-Werte unter Masken
  • Für Schulkinder reichen bereits drei Minuten mit Maske aus, damit der empfohlene Maximalwert im Schnitt um das 7-Fache überschritten wird
  • Alle Probanden wiesen zu hohe CO2-Werte in der Einatemluft auf – bei jüngeren Kindern war der Effekt umso ausgeprägter
  • Forscherteam empfiehlt den Entscheidungsträgern auf eine Maskenpflicht bei Kindern und Jugendlichen zu verzichten

Zwang zur Maske für Schüler besteht weiterhin

Ob die Regierung auf die Kinder einfach nur „vergessen“ hat oder davon ausging, dass das Volk angesichts des Ferienstarts in Ostösterreich einfach nicht mitbekommt, dass in sechs Bundesländern noch eine Woche Unterricht stattfindet, ist unklar. Vielleicht dachte man sich auch, man brauche doch nicht wegen einer Woche alles umwerfen, wenn man im neuen Schuljahr im Herbst ohnehin die Schüler mit einem brutalen Misch-Masch aus Impfung, Zwangstest und Maskenpflicht pflanzen will.

Was in der medialen Öffentlichkeit kaum Widerhall findet, ist für hunderttausende Schüler in unserem Land aber immer noch tägliche Realität – und damit auch für ihre Eltern und Lehrer. Das stößt auf großes Unverständnis, mehrere Zuschriften von über die Regierung erbosten Bürgern erreichten unsere Redaktion. So wundert sich etwa ein Lehrer: „Die Maskenpflicht fällt fast überall, wo 3G gilt, aber bei uns in der Schule nicht?! In die Disco, ins Gasthaus, zum Frisör … überall jetzt ohne Maske. Warum ist nicht auch in der Schule die Maskenpflicht nun gefallen?“

Seit Monaten starke Indizien für Schädlichkeit

Den Pädagogen, der – möglicherweise aus Sorge vor beruflichen Konsequenzen – ohne Namensnennung bleiben möchte, ärgert zudem, dass „die Massenmedien dazu schweigen“. Worüber diese seit Monaten auch schweigen: Dass Gesichtsmasken – egal ob „Mund-Nasen-Schutz“ oder FFP2-Maske – zwar keinen epidemiologischen Nutzen haben, dafür aber schädlich sein können. Dabei belegte der österreichische Sachverständige Ing. Dr. Helmut Traindl – Wochenblick berichtete – bereits im September des Vorjahres vor laufender Kamera, dass die Kohlendioxid-Konzentration weit über dem Grenzwert für Arbeitsplätze läge.

Dafür, dass die Maskenpflicht nicht nur psychisch, sondern auch körperlich gerade für Kinder gefährlich sein könnte, gibt es zahlreiche Indizien. So klagten bei einer Befragung unter Schülern seitens der nicht-staatlichen Uni Witten/Herdecke mehr als die Hälfte der Kinder über Kopfschmerzen, Irritation oder Konzentrationsstörungen seit Einführung der Maskentracht. Nun legt ein siebenköpfiges, internationales Forscherteam mit einer Kohlendioxid-Messstudie bei maskentragenden Kindern nach – und die Resultate schockieren.

Im Schnitt 7-fach erhöht, Jüngere besonders betroffen

Die vom Immunologen und Toxikologen Prof. Dr. Stefan Hockertz initiierte und vom klinischen Psychologen Prof. Dr. Harald Walach geleitete Studie fand heraus, dass die Kohlendioxid-Belastung bei Schulkindern bereits nach drei Minuten Maskentracht (im Schnitt 13.120 bis 13.910 parts per million) die Gefährdungsgrenzen des deutschen Bundesumweltamts für den Innenbereich (2.000 ppm) um ein Vielfaches überschritt. Im Vergleich zur Atemluft im Freien (etwa 400 ppm) maßen die Forscher sogar den mehr als 30-fachen Wert!

Getestet wurden die Werte in der Einatemluft bei insgesamt 45 Kindern im Alter von 6 bis 17 Jahren. Schockierend an den Ergebnissen: Nicht bei einem einzigen Kind befand sich der Wert innerhalb der Schwellenwerte des Bundesumweltamts. Den geringsten Wert zeigte ein 15-Jähriger mit 6.000 ppm, den höchsten Wert ein 7-jähriges Kind mit unfassbaren 25.000 ppm Kohlendioxid-Gehalt. Statistisch ließ sich ablesen, dass die Werte bei den jüngeren Probanden in der Regel höher waren, mit zunehmendem Alter nahm der Mittelwert nahezu linear ab.

Einführung der Maskenpflicht ohne Vorab-Check

Mit den Messungen beauftragt wurde im Zuge der Studie auch diesmal Traindl, der über jahrelange Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Hockertz, der unlängst mit seinem Buch „Generation Maske“ für Furore sorgte, erklärte, dass die Forschung auf Drängen einer Eltern-Initiative zustande kam, weil deren Kinder reihenweise über Probleme beim Masken-Tragen klagten. Es sei jedenfalls „ein Skandal, dass unsere Behörden solche Maßnahmen verordnet haben, ohne auch nur einen Anhaltspunkt für die Unbedenklichkeit von Gesichtsmasken bei Kindern“ zu haben.

Die Studienautoren räumen zwar ein, dass die Studie unter Laborbedingungen durchgeführt wurde, sind sich aber sicher, dass die meisten Beschwerden, über welche die Kinder berichten, „sehr gut als eine Folge der erhöhten CO2-Werte in der eingeatmeten Luft“ zu verstehen wären. Diese entstünden durch den „Totraum in der Maske, in dem sich das ausgeatmete CO2 bereits nach kurzer Zeit sammelt“.

Appell an Politik: Maskenzwang für Kinder aufheben

Zudem erwähnen sie, dass eine kürzlich durchgeführte Übersicht über Masken-Studien zur Schlussfolgerung kam, dass es „deutliche Hinweise“ auf unangenehme Nebenwirkungen solcher Masken gäbeWochenblick berichtete. Hockertz, Walach & C.o sehen die Politik am Zug: „Entscheidungsträger sollten die harten Daten aus dieser experimentellen Messstudie bei ihren Entscheidungen entsprechend berücksichtigen. Kinder sollten nicht dazu gezwungen werden, Gesichtsmasken zu tragen“.

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