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In Deutschland kursiert ein verstörendes Video: Es zeigt, wie zwei jüdische Bürger, die eine traditionelle Kopfbedeckung, die Kippah, tragen, von einem jungen Mann attackiert und als „Yahudi“ (arabisches Wort für Jude) beschimpft werden. Plötzlich peitscht er auf einen der beiden Opfer brutal mit seinem Gürtel ein!

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

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Das Ganze spielte sich in Berlin ab, dem Vorbild für multikulturelles Zusammenleben. Eine Gruppe bisher nicht identifizierter Personen beschimpfte offenbar die beiden Opfer bevor einer der aggressiven Männer auf einen der beiden Israelis einschlug. Über den Vorfall berichtete auch das israelische Fernsehen.

Kippah-Tragen als „Experiment“

Der Angegriffene war Adam A., 21 Jahre. Der israelische Staatsbürger gab an, selbst kein Jude zu sein. Er habe sich vielmehr die Kippah auf der Straße aufgesetzt, weil er Berichten von Freunden über – oft arabischen – Antisemitismus in Berlin offenbar keinen Glauben schenkte. Auf diese Weise wollte er laut eigenen Angaben prüfen, ob die Warnungen seiner Freunde zutreffend seien. Bei dem Täter soll es sich laut Medienberichten offenbar um einen palästinensischen Syrer und „Flüchtling“ handeln.

„Sie haben uns beschimpft und mein Freund ersuchte sie, aufzuhören“, sagte er gegenüber „Kan TV“ zu der Attacke im hippen Viertel Prenzlauer Berg. „Dann wurden sie zornig und rannten auf uns los, ich filmte mit, weil uns klar war, dass sie bis zum Eintreffen der Polizei weg waren“.

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Der jüdische Künstler Arik Brauer warnte im ORF, durch die muslimische Masseneinwanderung in die EU werde der Antisemitismus explodieren!

Viele antisemitische Übergriffe durch Muslime

In Berlin kommt es immer öfter zu gewalttätigen Übergriffen auf Juden, die eine Kippah tragen. Andere werden in Schulen bedroht. In den meisten Fällen sind die Angreifer Muslime.

Der Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte: „Antisemitismus gehört nicht zu einem Berlin, in dem wir leben wollen“. Levi Salomon vom „Jüdischen Form für Demokratie und gegen Antisemitismus“ reagierte entsetzt: „Es ist untragbar, dass ein junger jüdischer Mann auf der Straße im hippen Berliner Viertel, Prenzlauer Berg, angegriffen wird, weil er sich als Jude zu erkennen gibt“.

Das schockierende Video:

Viele Juden gehen nach Israel

Es zeige, dass Juden in Berlin nicht sicher seien. Politik und Gesellschaft müssen handeln. Man brauche keine Sonntagsreden mehr. Auch in Frankreich nehmen solche Attacken zu („Wochenblick“ berichtete). Viele Juden verlassen das Land und gehen nach Israel.

Während Angela Merkel zum islamistischen Terror-Anschlag am Breitscheidplatz Ende 2016 lange schwieg, reagierte sie diesmal außergewöhnlich schnell.

Merkel schockiert

Dass dieser offene Antisemitismus – nicht nur in Deutschland, auf die zunehmende Islamisierung zurückzuführen ist, wagt die Politik noch immer nicht klar auszusprechen. Aus politischer Korrektheit und um nicht selbst als „islamophob“ zu gelten. Umgekehrt werden Bürger, die den Fundamental-Islam als unerträglich kritisieren, kriminalisiert und nicht selten angeklagt.

Zur Überraschung vieler Deutscher reagierte Bundeskanzlerin Angela Merkel diesmal sehr schnell. Regierungssprecher Steffen Seibert richtete aus: „Der Kampf gegen den Antisemitismus muss entschieden geführt und gewonnen werden, egal ob es der Antisemitismus von Deutschen oder von Arabischstämmigen ist.“

Merkel-Doktrin: Islam gehört zu Deutschland

Zudem äußerte sich die Kanzlerin auch vor Fernsehkameras zu dem schockierenden Fall. „Die Bundesregierung wird alles tun“, um den Antisemitismus zu bekämpfen, betonte sie.

Trotz solcher untragbaren Attacken auf israelische Bürger hält Deutschland an seiner Linie fest: Der Islam gehört zum Land. Deshalb wird jetzt auch der Familiennachzug von Flüchtlingen und Migranten beschleunigt – die kommen oft aus einem zutiefst antisemitischen Umfeld.