Auch in Deutschland regt sich immer mehr Widerstand gegen die extremen Zwangs-Maßnahmen, die Kinder über sich ergehen lassen müssen. Gerade in der Diskussion über eine sogenannte „Bundesnotbremse“ werden die Inzidenz-Grenzwerte, ab denen die Schulen automatisch schließen müssen, gefühlt täglich noch weiter herabgesetzt. Aber auch im Schul-Alltag wird die Situation immer schlimmer. Trotz des Test-Fiaskos in Österreich dürfen Schüler auch in Bayern seit der Vorwoche nur mehr dann am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen können. 

Dabei fuhr die Politik auch knallhart über fundierte Einwände kritischer Experten sowie besorgter Eltern drüber. Dies bezeugt ein offener Brief, der dem Wochenblick vorliegt. In diesem wandte sich eine Bamberger Familie an die Verantwortlichen. Er ist umso beachtlicher, da er von Eltern kommt, die als Akademiker-Haushalt sogar die Problematik des Heimunterrichts schaukeln können. Obwohl sie aufgrund ihres gesellschaftlichen Status etwas zu verlieren hätten, wagten sie sich aus der Deckung, als es um das Wichtigste ging: Die Gesundheit ihrer Kinder. Diese sehen sie unter anderem durch die Testpflicht gefährdet.

Kritische Stimmen zuhauf – aber sie werden ignoriert

Die Familie stellt klar, dass sie keine politisch motivierten Menschen seien, weshalb ihre Meinungsbildung „ausschließlich auf einer Vielzahl an Studien und Berichten“ von Fachärzten, Virologen, Epidemiologen, Infektiologen, Impfärzten und Politologen basiere – die aber, wenn ihre Ergebnisse mit der vorgegebenen Meinung nicht übereinstimmen, seit einem Jahr in klassischen Medien und in der Politik nicht gehört werden. 

Stattdessen gebe es Hetzkampagnen gegen jede kritische Fachmeinung – und kritische Beiträge würden in sozialen Medien auch zensiert, wenn diese fachkompetent seien. Auch Anwälte müssten seit einem Jahr gegen „diese unsinnigen Maßnahmen angehen, die bislang überhaupt nichts gebracht haben, außer ein funktionierendes Land an den Abgrund zu wirtschaften“. Sie erinnern die Verantwortlichen noch einmal eindringlich daran, dass immer wieder gesagt werde, dass Kinder keinen maßgeblichen Einfluss auf das Infektionsgeschehen hätten.

Klare Ansagen für Freiheit und gegen Zwang

Vor diesem Hintergrund stellen sie – wie sie sagen, im Namen vieler Eltern, die diese Maßnahmen kritisch sehen – klar, dass sie das Maßnahmen-Regime nicht wollen. Wochenblick präsentiert den Katalog der Punkte in voller Länge:

  • „Wir wollen keine Testpflicht an den Schulen und wir wollen grundsätzlich auch keinen Maskenzwang an den Schulen.
  • Wir wollen, dass Sie unsere Kinder vor sinnlosen, überaus blödsinnigen Maßnahmen schützen.
  • Wir wollen Kinder großziehen, die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung lernen – und in Freiheit aufwachsen.
  • Wir wollen Kinder mit einem gesunden Selbstbewusstsein und einem gesunden, starken Immunsystem.
  • Wir wollen keine ängstlichen, kränklichen Ja-Sager, die mit 18 Jahren mit gesundheitlichen und psychischen Problemen zu kämpfen haben, die Sie zu verantworten haben und gegen die wir, als Eltern nichts getan haben.
  • Wir wollen, dass sie bei der Einführung Ihrer Maßnahmen auch Fachärzte zu Rate ziehen, die eine andere Meinung haben als Wieler und Drosten, die Lachfiguren unseres Landes.
  • Wir wollen, dass Sie Ihrer Verantwortung gerecht werden und alle Maßnahmen auf fachliche Evidenz prüfen.
  • Wir wollen, dass Sie das Kindeswohl schützen, die Kinderrechte und die Würde unserer Kinder.
  • Wie sollen wir Kindern beibringen, was es heisst in einer Demokratie zu leben, wenn keine öffentlichen Diskurse mehr geführt werden? Wenn Kinder Angst haben, ihre Meinung zu sagen, weil sie dann an den Pranger gestellt oder gemobbt werden?
  • Wir wollen keine chinesischen Verhältnisse.
  • Wie sollen wir Eltern unseren Kindern diesen ganzen Quatsch erklären, wenn unsere Kinder selber bereits erkannt haben, dass diese ganzen Maßnahmen überhaupt nichts bringen?
  • Wir wollen, dass der Datenschutz, der in Deutschland ja so ein großes Thema ist, auch bei unseren Kindern angewendet wird. Fährt ein Erwachsener durch eine PCR Teststraße kann ihm das Ergebnis nicht einmal per Email zugeschickt werden aus Datengründen, alles ist anonym. Aber unsere Kinder sollen sich vor versammelter Klasse testen?“

„Vertrauen in Politik schon lange verloren“

Unklar sei zudem, weshalb die Schulen – und die Politik – nicht einmal die Möglichkeit einräumen, dass Eltern ihre Kinder zuhause testen. Die Mut-Eltern fragen daher: „Haben Sie das Vertrauen in uns Eltern verloren?“ Umgekehrt sei die Vertrauensfrage aber ohnehin bereits klar: „Das Vertrauen in Sie und Ihre Politik haben wir jedenfalls schon lange verloren. 

Sie appellieren daher an die Verantwortlichen in Schule und Politik, „ihre Verantwortung gegenüber der Zukunft unseres Landes“ wahrzunehmen und die Kinder zu unterstützen. Selbst gehe man mit diesem Schreiben zu diesem Zwecke in Vorleistung.

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