Das sektorale Bettelverbot in Linz scheint seinen Zweck zu erfüllen. Von den 1.400 Einsätzen zu denen der Linzer Ordnungsdienst ausrücken musste, betrafen laut Presseaussendung der Stadt Linz, nur 57 Bettler oder Obdachlose. Wegen illegaler Bettlerei kam es gar nur 31 Mal zu einem Einsatz.

Im Vergleich: Als das Bettelverbot im April eingeführt wurde, mussten die Ordnungshüter über 3oo Mal ausrücken. Der niedrige Wert lässt sich mit der Sicherheitsoffensive der Stadt Linz in Verbindung bringen. Verstärkte Kontrollen gab es in den Problemzonen der Stadt Linz.

Weitere Kontrollen in den Problemgebieten

Speziell die Hauptumschlagplätze für Drogen, der Hessenplatz und der Spielplatz hinter dem Krempl-Hochhaus, standen im Fokus des Ordnungsdienstes. „Die Parks sollen den Linzerinnen und Linzern als Erholungsraum zur Verfügung stehen. Solange es beispielsweise im Hessenpark vermehrt zu Problemen kommt, wird der Ordnungsdienst dort weiterhin vermehrt kontrollieren“, verspricht Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer.

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