Ein 34-jähriger beschäftigungsloser Mazedonier steht im dringenden Verdacht, Mitglied einer Bande von Personen albanischer, kosovarischer und mazedonischer Staatsangehörigkeit zu sein, die sich zum grenzüberschreitenden Handel mit großen Mengen von Drogen zusammengeschlossen haben.

Nach Polizeiangaben sei der 34-Jährige im Wesentlichen für den Transport der Suchtmittel zuständig gewesen. Bei dem geschmuggelten Suchtgift handelt es sich um etwa 20 Kilogramm Marihuana.

Mazedonier mit europäischem Haftbefehl gesucht

Aus diesem Grund wurde durch das Amtsgericht Baden-Baden (Deutschland) ein europäischer Haftbefehl erlassen. Aufgrund der Zusammenarbeit des LKA OÖ/Suchtmittelkriminalität sowie dem LKA OÖ/Fahndung und den deutschen Behörden konnte der 34-Jährige festgenommen und in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert werden.

Derartige Meldungen über internationalen Drogenhandel mit OÖ-Bezug haben in den letzten beiden Jahren deutlich zugenommen, so wurde im November 2016 die Zerschlagung eines europäischen Drogen-Netzwerkes mit starken Verflechtungen in Oberösterreich bekannt.

Oberösterreich hat ein massives Drogenproblem

Die Stadt Linz hatte in den letzten Jahren massiv mit den Folgen des florierenden Suchtgifthandels – zum Teil auf Kinderspielplätzen – zu kämpfen, worüber der „Wochenblick“ immer wieder berichtete.

Aber auch außerhalb des Zentralraums verschlimmert sich das Drogenproblem zusehends. So organisierten Asylwerber in Braunau einen regen Rauschgifthandel. Auch in Kirchdorf/Krems waren es Asylwerber, die massenhaft Drogen an Minderjährige verkauften.

Wann läßt die Politik den Worten Taten folgen?

Beim Drogenhandel dominieren Asylwerber und Ausländer die Polizeiberichte. Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek (FPÖ) forderte bereits im August letzten Jahres, die Drogen-Asylanten umgehend abzuschieben: „Asylanten, die mit Drogen handeln und somit ganz klar gegen unsere Gesetze verstoßen, haben ihr Recht auf Asyl verwirkt.“ Bis jetzt scheint diese Forderung wenig Gehör gefunden zu haben…