Mit einer entlarvenden Äußerung machte Biontech-Gründer Ugur Sahin nun von sich reden. Dass seine Firma im Zuge von Corona seinen Umsatz um das 70-fache steigerte und nun zu den Milliarden-Unternehmen zählt, reicht ihm nicht: Der türkischstämmige Firmengründer denkt bereits einen Schritt weiter. Man will langfristig nämlich weiter im Spiel der Kräfte im Pharma-Milieu oben mitspielen. Am Ende will man das „globale Machtzentrum der Immuntherapie“ sein.

Alleine im ersten Quartal diesen Jahres – in den meisten Ländern ist die Impf-Kampagne angelaufen und das umstrittene mRNA-Vakzin von Pfizer/Biontech wird von den Eliten quasi als „Ferrari unter den Impfstoffen“ verkauft – verdreifachte das Unternehmen seinen Nettogewinn. Dieser betrug in den ersten drei Monaten des Jahres stolze 1,1 Milliarden Euro, der Umsatz betrug 2,05 Milliarden Euro – gegenüber 27,7 Millionen zwischen Jänner und März 2020.

Milliardenumsatz – und kein Ende in Sicht

Aber das ist nur der Anfang: Denn für das Gesamtjahr erwartet Sahin einem Umsatz von 12,4 Mrd. Euro – alles auf Basis seiner Corona-Impfung. Diese Prognose wagt man, weil mit unterschiedlichen Staaten Lieferverträge über 1,8 Milliarden Impfdosen allein für diese Kalenderjahr abgeschlossen wurden. Im nächsten Jahr will man dann sogar schon drei Milliarden Dosen an die Weltbevölkerung bringen.

Vor dem Hintergrund, dass sich etwa der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kürzlich 35 Mio. Pfizer/Biontech-Dosen sicherte (insgesamt sind dann 72,5 Mio. aller Impfstoffe lagernd) und die Politik somit offenbar von mindestens acht Impfgängen ausgeht, ist auch anzunehmen, dass die Geldmacherei mit der Gesundheit dann nicht jäh wieder aufhört. Und daher hat Sahin bereits große Pläne.

Biontech als „globales Machtzentrum“ der Immuntherapie

„Unser Ziel ist es, zum globalen Machtzentrum der Immuntherapie im 21. Jahrhundert zu werden,“ erklärte der Firmenchef bei der Vorstellung der aktuellen Wirtschaftsdaten am Montag. Der Milliardengewinn aus der Impfstoff-Produktion soll dann in die Forschung für die Krebstherapie fließen. Auch dort möchte man auf neuartige Methoden auf Basis von mRNA-Botenmolekülen setzen, wie Sahins Co-Chefin und Ehefrau Özlem Türeci stolz verkündete. Vor der hastigen und nach Ansicht von Kritikern fehlerhaften Entwicklung der mRNA-Impfstoffe scheiterten übrigens 3 Jahrzehnte lang alle Versuche, ein wirksames Mittel auf Basis dieser Technologie herzustellen…

Vorerst gilt die Aufmerksamkeit jedenfalls der Vermarktung der Corona-Impfung. Und da gibt er sich nicht als Geschäftsmann, sondern als Gönner. Seine Firma stehe für „globale Verantwortung“ im „Kampf gegen die Pandemie“, weshalb man 40 Prozent der Vakzine an ärmere Länder verteilen möchte. Es gehe ihm um eine „global gerechte Verteilung des Impfstoffes“. Damit fährt er absolut das Narrativ der von der Bill & Melinda Gates-Stiftung massiv beeinflussten Impf-Allianz GAVI und des umstrittenen „globalen Pandemieplans“, den diverse Staatschefs unlängst absegneten. Dessen Ziel ist unter anderem eine weltweit einheitliche Gesundheitspolitik und die schleichende Entmachtung der NationalstaatenWochenblick berichtete.

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