Schon nächstes Jahr dürfte der Mühlviertler Ort Gutau zu einer kleinen Studentengemeinde werden, weil interessierten Eleven der Kunstuniversität Linz dort künftig die Technik des Blaudruckens vermittelt werden soll. Dafür wird im bereits bestehenden Färbermuseum auch eine Studentenunterkunft für bis zu zehn Personen eingerichtet, freut sich Museumsvereinsobmann Alfred Attenender.

Ein Bericht von Kurt Guggenbichler

Nachfrage nach Blaudruck steigt

Die Nachfrage nach Blaudruck-Erzeugnissen sei in den letzten Jahren stark gestiegen, weiß Atteneder, der auch betont: „Blaudruck ist wieder ein Modetrend“, wenn auch nicht gerade ein preislich günstiger. „Denn ein Dirndlkleid kostet schon zwischen 800 und 1.000 Euro“, erläutert er bei einem Gespräch auf dem gut frequentierten und schon traditionellen internationalen Färbermarkt in Gutau.

+++

Kompletter Artikel in der aktuellen Ausgabe: Mit einem UNVERBINDLICHEN GRATIS-SCHNUPPER-Schnupperabo können Sie den kompletten Artikel in der aktuellen „Wochenblick“-Ausgabe 19/2018 nachlesen!

+++

blaudruck gutau

Die letzten Zwei

Zwischen 6.000 und 7.000 Besucher waren auch heuer wieder zum Schauen und Kaufen in die kleine Mühlviertler Marktgemeinde gekommen, die nach Atteneders Worten über die höchste Wirtshausdichte in Oberösterreich verfügt. Denn auf etwa 2.700 Einwohner kämen sieben Wirtshäuser, vier davon auf dem Marktplatz.

Internationaler Andrang

Die Wirtsleute freuten sich natürlich über den großen Ansturm von Gästen, die zuvor interessiert das Marktangebot der Standler bewundert hatten. Die Mehrzahl der Blaudruckerzeuger kam aus Tschechien, Ungarn, Deutschland und der Slowakei, weil es in Österreich nur noch zwei Blaufärber gebe, wie Atteneder erläutert: Den Koó im Steinberg-Dörfl bei Oberpullendorf im Burgenland, der hauptsächlich mit Baumwolle arbeite und vornehmlich Vorhänge, Tischwäsche etc. erzeuge und die traditionelle Firma Wagner aus Bad Leonfelden.

+++

Kompletter Artikel in der aktuellen Ausgabe: Mit einem UNVERBINDLICHEN GRATIS-SCHNUPPER-Schnupperabo können Sie den kompletten Artikel in der aktuellen „Wochenblick“-Ausgabe 19/2018 nachlesen!