In den USA kam ein notorischer Schwerverbrecher bei seiner Verhaftung zu Tode. Man sollte meinen, dass dies für den Rest der Welt so wichtig ist wie ein in China umgefallener Sack Reis. Stattdessen sehen wir eine teilweise blutige, wütende Kulturrevolution.

Ein Kommentar von Willi Huber

Unsere Kultur wird dadurch nicht nur in Frage gestellt, sondern soll ausgelöscht werden. Weil ein drogensüchtiger Gewaltverbrecher unter dem Knie eines US-Polizisten seinen letzten Atemzug machte, wäre unsere gesamte Identität von heute auf morgen falsch.

Zahllose Firmen sollen ihre Namen ändern, müssen ihre Logos tauschen. Straßen und Plätze sollen umbenannt werden, die Statuen unserer großen Vorväter und Helden sollen fallen. Wie ist dieser Wahnsinn möglich?

Der zivilisierte Mensch Mitteleuropas ist ein gutmütiges, friedliebendes Herdentier. Er versucht, konform zu sein, nicht aufzufallen. Wenn wenige Schreihälse in sozialen Medien ihre absurden, weltfremden und infantilen Forderungen in die Welt hinausbrüllen, sollte ihnen in einer stabilen Gesellschaft niemand zuhören.

Stattdessen erwecken linke Mainstream-Medien den Eindruck, diese irre Minderheitenmeinung wäre von der Mehrheit akzeptiert. Mehrheitsmeinungen folgt man artig, man will doch nur in Ruhe leben.

Wir haben verlernt, für unsere Lebensweise, unsere Kultur und unsere Herkunft einzutreten. Wenn wir es nicht wieder erlernen, wird kein Stein am anderen bleiben.