Am gestrigen Dienstagabend fanden in Steyr und Wiener Neustadt Gedenkveranstaltungen für zwei junge Mädchen statt. Was die beiden 16-Jährigen miteinander verbindet ist, dass sie tot sind. Die beiden jungen Leben wurden mutmaßlich von Asylwerbern ausgelöscht, die als Flüchtlinge aus Afghanistan respektive aus Syrien nach Österreich kamen….

Ein Kommentar von Rene Rabeder

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Flüchtlinge wurden unter Applaus begrüßt

Wir alle haben die Bilder des Jahres 2015 noch genau im Kopf: Junge Männer aus archaischen Kulturen wurden auf unseren Bahnhöfen teilweise unter Applaus empfangen und mit Geschenken, Teddybären und Luftballons regelrecht überschüttet. Es war die Geburtsstunde des Begriffs „Bahnhofsklatscher“.

Natürlich stellt man sich nun leicht die Frage, ob die mutmaßlichen Mörder der jungen Michelle aus Steyr und von Manuela aus Wiener Neustadt auch so begrüßt wurden, als sie damals hier ankamen. Es ist leider wahrscheinlich, dass es so war.

FPÖ-Nepp sorgt für Twitter-Shitstorm

„An die willkommensklatschenden rot-grünen Politiker: Blut klebt an euren Händen! Ihr habt die Gewaltwelle am Bahnhof mit Teddybären empfangen“, schreibt FPÖ-Vizebürgermeister und Landeshauptmannstellvertreter von Wien, Dominik Nepp auf Twitter und setzt mit ähnlichen Worten auf Facebook nach: „Terror, Tod und Trauer sind das Resultat eurer Politik. Hättet ihr ein Gewissen, würdet ihr zurücktreten!“

Schicksal regelrecht „herbeigeklatscht“

Der FPÖ-Mann artikuliert damit genau jene Worte, die nirgendwo treffender ihre Wahrheit bestätigen könnten, als bei Gedenkveranstaltungen für junge Mädchen, die das Narrativ der „bereichernden Fremden“ sicherlich schon von klein auf vermittelt bekommen hatten. Zwei Mädchen, die in ihren jungen Leben nichts anderes gesehen hatten, als junge arabische Männer, die von Erwachsenen Österreichern wie Superstars an Bahnhöfen empfangen wurden.

Zwei junge Mädchen, deren schrecklichen Schicksal – treibt man den Gedanken auf die Spitze – schon vor einigen Jahren auf einem Bahnsteig regelrecht „herbeigeklatscht“ wurde.

SPÖ empört sich über die Wortwahl

Für den Mut diese unangenehme Wahrheit auszusprechen erntet Nepp nun einen ausgewachsenen Shitstorm im Netz. Und auch Vertreter jener Parteien, die die unkontrollierte Masseneinwanderung junger Männer, samt deren frauenverachtenden Kulturen, erst möglich machten, empören sich angesichts seiner Worte. SPÖ Landesparteisekretärin Barbara Novak spricht gar von einer Entgleisung: „Dominik Nepp zeigt, dass die Freiheitlichen außer Radikalopposition nichts für eine positive Entwicklung in Wien machen“.

Was genau sie mit dieser positiven Entwicklung meint, ist schwer nachvollziehbar. Zwei Totenwachen für 16-jährige Mädchen in ein und derselben bitterkalten Nacht in Österreich, kann sie eigentlich nicht meinen… Doch genau das ist es, wo die Entwicklung, die nicht zuletzt durch Entscheidungen ihrer Partei ihren Lauf nahm, am Ende hinführte.