Die Ermittlungen zu dem Brand in der Kathedrale in Nantes (Wochenblick berichtete) laufen. Schnell erhärtete sich der Verdacht, dass es sich um Brandstiftung gehandelt hat. Noch am Samstag wurde ein 39-jähriger „Mann“ in Gewahrsam genommen.

Der deutsche Mainstream beschreibt ihn schlicht als „Freiwilligen, der für die katholische Diözese arbeitet“. Ein pikantes Detail wird wie so oft verschwiegen: Bei dem Mann handelt es sich der französischen Presse zufolge um einen Flüchtling aus Ruanda! Berichten zufolge soll er weiterhin sehr wütend über sein abgelaufenes Visum sein. Ein Motiv?

Unstimmigkeiten im Zeitplan

Die französische Staatsanwaltschaft hält sich noch bedeckt. Der Mann sei wegen Unstimmigkeiten in seinem Zeitplan in Gewahrsam genommen worden. Er sei zudem am Tag vor dem Brand für die Schließung der Kathedrale verantwortlich gewesen – die Ermittler möchten ihn diesbezüglich befragen. Ein konkreter Verdacht bestünde noch nicht, es handele sich nur um Überprüfungen.

Warum jemand für eine einfache Befragung direkt festgenommen wird, darf wohl hinterfragt werden. Dass die Mainstream-Presse sich in lückenhafter Berichterstattung übt, verwundert dagegen wenig… 

Ergänzung, 20.7., 7:00:

Die französischen Behörden haben den Mann auf freien Fuß gesetzt. Der Verdacht gegen ihn habe sich bis jetzt nicht erhärtet.