Eine Anfrage der AfD enthüllt, worauf lange mutmaßlich der Deckel draufgehalten wurde: In der Asylunterkunft in der Hamburger Straße in Dresden soll es laut Auskunft des CDU-Innenminister Roland Wöller seit Jahresanfang zu über 1.200 Straftaten gekommen sein.

Das große Dresdner Asylheim mit über 640 Bewohnern gilt laut Insidern schon lange als Kriminalitäts-Hotspot, Polizeieinsätze seien keine Seltenheit. Die AfD-Fraktion wollte nun Klarheit schaffen und stellte eine offizielle Anfrage zu dem Objekt.

Sogar Totschlag und Missbrauch von Kindern

Zu den häufigsten Straftaten zählen Verstöße gegen die Aufenthaltsgenehmigung mit 364 Delikten, 299 Diebstähle und 175 Unterschlagung von Gegenständen mit niedrigem Wert. Dazu kommen 97 große Diebstähle, 69 Drogendelikte, 41 Fahrverbote, 33 schwere Übergriffe, 20 Übergriffe, 13 Mal Bandenraub mit Waffen, zwölf Raubdiebstähle, vier Raubüberfälle, zwei Angriffe auf Vollzugsbeamte und eine Erpressung. Eine Person wurde sogar wegen Totschlags verhaftet!

Hinzu kommen noch ein schwerwiegender Fall eines Friedensbruches und eine Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Verbrechen. Sieben Sexualverbrechen sowie Belästigung und sogar der besonders widerwärtige Missbrauch von Kindern wurden registriert!

Drogen-Handel auf Kinderspielplatz: Jetzt reagiert die Politik!

Asyl-Axt-Attacke

Erst vor kurzem gab es in der Nähe der Asylunterkunft eine Massenschlägerei und die Polizei musste in das Asylheim gerufen werden weil ein 40-jähriger Tunesier mit einer Axt auf einen zehn Jahre jüngeren Landsmann eingeschlagen haben soll.

Der sozialpolitische Sprecher der AfD, André Wendt, zeigt sich betroffen: „Es ist mehr als erschreckend, wie sich ‚Schutzsuchende‘ bereits kurz nach ihrer Ankunft in Sachsen benehmen. Dankbarkeit von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, sieht anders aus.

Konsequenzen gefordert

Bei der CDU ortet er Untätigkeit und Planlosigkeit, da sie lediglich mehr Wachpersonal und Videoüberwachung in der Erstaufnahme installiert, die Migrantengewalt jedoch nur schulterzuckend hinnehme.

In einem öffentlichen Statement fordert er nun strenge Konsequenzen. Asylverfahren sollen nach Straftaten sofort beendet werden und die Täter umgehend abgeschoben, um weitere Verbrechen zu verhindern.

Im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung, laut der Kriminalstatistik von 2017, sind die Bewohner des berüchtigten Dresdner Asylheims ungefähr hundert Mal straffälliger.