Attacke auf Schwarzfahrer: Linzer Vize-Bürgermeister reagiert

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Attacke auf Schwarzfahrer: Linzer Vize-Bürgermeister reagiert

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Die Szene schockte viele Linzer: Weil der Tiroler Ingenieur Christian L. lediglich eine Haltestelle ohne gültiges Ticket in Linz mit der Bim gefahren ist, soll er von Kontrolleuren beleidigt und schließlich sogar gewürgt und zu Boden gerissen worden sein! “Mit uns Österreichern kann man’s ja machen – während junge Migranten oft problemlos schwarzfahren dürfen”, lautet jetzt der allgemeine Tenor im Netz!

Der 41-jährige Innsbrucker hatte sich laut Medienberichten für eine Fahrt am Mittwochabend ein Ticket für vier Stationen gekauft. Bis zum Zielort, dem Hauptplatz, waren es jedoch fünf Stationen. Diese Fehlentscheidung dürfte er nun so schnell nicht vergessen…

“Sie Ar***loch”

Denn gegen 21 Uhr wurde er beim Aussteigen an der Haltestelle Hauptplatz kontrolliert. Der Kontrolleur, der ihn beim kurzen Schwarzfahren erwischt hatte, forderte seinen Ausweis! Darauf folgten dramatische Szenen.

„Das Gespräch ging hin und her, als er zu mir meinte, ,Sie Arschloch, zeigen Sie mir jetzt den Ausweis‘. Also so einen Ton muss man sich nicht gefallen lassen, daher bin ich gegangen“, betonte der 41-Jährige im Interview mit der “Kronen-Zeitung”.

schwarzfahrer attackiert linz
Beim Linzer Hauptplatz kam es zu dem Brutalo-Vorfall.

“Wie im Blutrausch”

Rund 20 Meter weiter – in der Hofgasse – soll die Situation völlig außer Kontrolle geraten sein. Zwei weitere Kontrolleure attackierten, bedrängten und würgten den davongelaufenen Tiroler offenbar, rissen ihn brutal zu Boden.

Der Tiroler erinnert sich: „Sie haben sich nicht ausgewiesen, stürzten sich auf mich wie im Blutrausch und nahmen mich in den Würgegriff.“ L. erlitt Verletzungen an Hand, Knie und Becken, musste ins Krankenhaus.

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Videomaterial wird untersucht

Jetzt reagiert der Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer auf den Fall, der in der Stadt für Diskussionen sorgt. Man erhebe gerade, ob die Videoüberwachung in der Altstadt etwas aufgezeichnet habe. “Das wäre ja nicht unwesentlich”, betont Wimmer gegenüber dem “Wochenblick”.

Er unterstreicht zugleich: “Mir ist es wichtig, dass hier keine Vorverurteilung stattfindet. Klar ist, dass Personen ohne gültige Fahrkarte nicht einfach gehen können. Ein Kontrollorgan, dass dies zulässt, würde wohl gekündigt. Klar ist aber auch, dass ein Anhalterecht keine erhebliche Körperverletzung rechtfertigt.”

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