AUF1 expandiert nach Deutschland – Mainstream-Medien rasten aus

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Kampf um Meinungsfreiheit wird immer erbitterter

AUF1 expandiert nach Deutschland – Mainstream-Medien rasten aus

Der künftige Hauptstadt-Korrespondent im Berliner Studio Martin Müller-Mertens bei Stefan Magnet AUF1
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Das österreichische Medienportal AUF1 (ein Akronym für „Alternatives Unabhängiges Fernsehen”), das sich stetig zunehmender Zuschauerzahlen erfreut und seinen festen Platz in der deutschsprachigen Gegenöffentlichkeit etabliert hat, will nun auch verstärkt in Deutschland expandieren. Hier hat der gleichnamige Internet-Sender bereits etliche Zuschauer, weshalb er nun eine eigene Redaktion in Berlin aufbauen wird. Alleine die Ankündigung dieser Pläne scheint das linke Medienestablishment der „Bunten Republik” in hellen Aufruhr zu versetzen – weshalb sie nichts unversucht lassen, die neuen Kollegen aus Österreich gleich schonmal prophylaktisch in die Pfanne zu hauen und ihnen das passende Stigma zu verpassen, damit die mainstream-berieselten linientreuen Deutschen bloß keine Wahrheitsfrüchte vom Baum der Erkenntnis naschen und tunlichst Abstand zu den bösen Ösi-„Rechten” halten.

Dieser Beitrag von Theo-Paul Löwengrub erschien zuvor auf Ansage!

In fast zeitgleichen Artikeln mit in etwa identischem Tenor feuertenFrankfurter Rundschau („Corona-Leugnung und Rassismus”),Tageszeitung („Rechter TV-Sender expandiert – Desinformation aus Österreich”) undSüddeutsche Zeitung („Rechtes Portal will nach Deutschland expandieren”) regelrechte Salven der Gehässigkeit in Richtung der Österreicher ab. Den Vogel in Sachen Vorab-Framing schoss allerdings die SZ mit ihrem absurd tendenziösen Beitrag zur AUF1-Niederlassung in Berlin ab. Nach Kräften bemühen sich die Münchner SZ-Altlinken, den eigenen Lesern die begriffliche Verschaltung des Sendernamens AUF1 mit der Vokabel „rechts“ geradezu hypnotisch einzutrichtern, weshalb sie diese so oft wie nur irgend möglich in ihrem Artikel unterbrachten. Um gleich schonmal die passende Einordnung vorzunehmen und die geeigneten Stereotypen zu bedienen, die bei einem Großteil der SZ-Leser bereits jede persönliche Auseinandersetzung mit AUF1 zur Urteilsbildung zuverlässig verhindern soll, wird sodann AUF1-Chef Stefan Magnet als „rechter Corona-Leugner und „Inhaber einer rechten Werbeagentur“ verunglimpft. Der designierte Leiter der Berliner Redaktion, Martin Müller-Mertens, wird in grotesker biographischer Verkürzung als bisheriger „TV-Chef des rechtsextremen Magazins ‚Compact‘” beschrieben.

Übererfüllung der angeblichen Minimalkriterien für „rechts“

Rechts” oder genauer „rechtsextrem” ist an AUF1 objektiv eigentlich gar nichts. Der Kanal gibt, neben einem Bekenntnis zu liberal-konservativen Werten, grundsätzlich anderen Positionen und kritischen Sichtweisen zu den gängigen Regierungsnarrativen Raum, sei es zu Migration, zu globalistischen Agenden, zu Corona oder aktuell natürlich der Ukraine-Krise. Selbstverständlich kamen – und kommen weiterhin – auf AUF1 auch Impf- und Maßnahmengegner sowie Ausgestoßene der rechtgläubigen Wissenschaft oder „Mehrheitsgesellschaft“ zu Wort. Damit allerdings übererfüllt der Sender bereits die heutige Minimaldefinition für „Schwurbelei“ oder „Rechtsextremismus“; für linke Journalisten in Deutschland genügt all dies bereits fürs Labeling als „toxisch”. Vor allem in der SZ, wo ohnehin praktisch jeder, der Kritik am Corona-Regime übt, von Nena bis Andreas Gassen, als zumindest latent rechtsextrem hingestellt wird.

Dass die SZ in ihrer perfiden Schmähschrift gegen AUF1 noch immer das absurde Wording „Corona-Leugner benutzt, nimmt ihr übrigens endgültig die letzte Seriosität (denn praktisch kein Kritiker der völlig maßlosen Corona-Beschränkungen bestreitet die Existenz des Virus, er prangert lediglich die Unverhältnismäßigkeit der dagegen ergriffenen Maßnahmen an!). Doch das ist nur eine Stoßrichtung des Beitrags. Die anderen befassen sich mit Schuldzuweisungen an die angeblich zu lasche Medienaufsicht in Österreich: Die SZ beklagt pathetisch, dass die österreichische Medienbehörde Komm Austria bisher keine Möglichkeit sehe, gegen AUF 1 vorzugehen, da es sich formal nicht um einen TV-Sender, sondern um einen „Abrufdienst handele, gegen den man leider keine rechtliche Handhabe zur Verfügung habe. Hier schwingt der Frust über fehlende staatliche Zensurinstrumente in jeder Zeile mit. „Kriterien wie journalistische Sorgfaltspflicht oder Objektivität sind bei internetbasierten Medien bekanntlich kaum einklagbar“, bedauert die Redaktion – womit sie sich zugleich selbst diese entsprechenden Attribute attestiert.

Immer mehr Zuschauer wenden sich von ÖRR und Mainstream ab

Dabei ist die SZ von Objektivität und journalistischer Ausgewogenheit Lichtjahre entfernt. Gerade linke bis linksliberale Zeitungen wie diese, die schon vor Jahren jeden Anspruch auf objektive, staats-und regierungskritische Berichterstattung faktisch aufgegeben haben, publizieren ironischerweise selbst nur noch für die eigene Blase. Dies haben sie mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gemein. Ihre schrumpfende und alternde Leserschaft gleicht einer Sekte, die sich autosuggestiv von der Richtigkeit ihrer Allgemeinplätze überzeugt und anderen Sichtweisen die moralische Legitimität abspricht. Jede Konkurrenz, die andere, oppositionelle Meinungen zu bestimmten Dogmen und Regierungsnarrativen anbietet, wird schon im Vorhinein mit dem Totschlagbegriff „rechts“ gebrandmarkt, um ihr dadurch Daseinsberechtigung und Seriosität abzusprechen. Potentiellen Lesern oder Zuschauern soll so der Anreiz genommen werden, sich ein eigenes Bild zu machen oder sich gar offen als Konsumenten freier Medien zu bekennen.

Allerdings zieht diese Masche immer weniger. Denn vielen Menschen – von einem harten Kern völlig verstrahlter und hirngewaschener Strenggläubigen und Puristen einmal abgesehen – dämmert mittlerweile, dass die holz- und ausschnitthafte Darstellung der Wirklichkeit in ihren jahrzehntelangen Hauspostillen immer weniger mit der erlebten Realität zu tun hat. Manche reagieren darauf ratlos, andere fallen sukzessive vom linken Glauben ab und trauen sich ab irgendeinem lichten Moment, sich ein eigenes, unvoreingenommenes Bild zu machen und den freien bzw. alternativen Medien einmal eine Chance zu geben. Und je mehr diese zuvor verteufelt wurden, umso größer ist dann die Schockwirkung, wenn sie erstmals die Erfahrung machen, dass sie ihre eigenen Beobachtungen in den dortigen Schilderungen viel treffender wiedergegeben finden als in ihren bisherigen „seriösen“ Quellen. So könnte es auch hier passieren: Wer diesen üblen Versuch der SZ aus der Reihe „betreutes Denken“ zur Verunglimpfung des österreichischen Senders  durchschaut hat, dürfte sich daher erst recht für AUF1 interessieren.

Auflagen rauschen in den Keller, deshalb wird Konkurrenz weggebissen

Die Strategie, alles und jeden als „rechts“ zu diffamieren, der sich noch erdreistet, nicht jede Regierungsmaßnahme unhinterfragt zu verteidigen, ist auch einer der Gründe für den stetigen Auflagenschwund des linken Mainstreams, von dem sich immer weniger kritisch denkende Menschen vertreten und angesprochen fühlen.  Die verkaufte Auflage der SZ lag im zweiten Quartal 2022 bei noch rund 305.500 Exemplaren; seit 2014 ist sie damit um mehr als 90.000 zurückgegangen. Zwar konnte die digitale Auflage auf rund 99.700 Exemplare gesteigert werden, allerdings ohne den generellen Auflagenschwund zu stoppen. Dieses ist kein spezifisches SZ-Problem; auch ansonsten setzen sich die Krise des Printmarktes und das deutsche Zeitungssterben unvermindert fort. Die verkaufte Auflage der deutschen Tageszeitungen ging 2022 auf 14,6 Millionen zurück; Im zweiten Quartal 2021 hatte sie noch bei 15,4 Millionen gelegen. Allein vom ersten zum zweiten Quartal 2022 sank die gemeinsame Auflage also um fast 200.000 Exemplare. Bei Zeitschriften ging die verkaufte Auflage innerhalb eines Jahres sogar von 66,5 Millionen auf 61,1 Millionen zurück. Dieser Trend hält seit Jahren an. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) rechnet bis 2025 mit weiteren massiven Umsatzeinbußen der Zeitungen.

Und weil man die Digitalisierung verschlafen hat, sich zunehmend in politischer Wagenburgmentalität hinter jahrzehntealten Klischees und altlinken Argumenten verschanzt und sein Heil in der Staatsnähe sucht, versuchen viele Verlage, sich durch blinde Regierungstreue staatliche Unterstützung zu erkaufen. Wie dies abläuft, zeigt ein Blick ins Ausland: Ende 2021 wurde bekannt, dass Marc Walder, CEO des Schweizer Medienkonzerns Ringier, seine Mitarbeiter bereits im Februar aufgefordert hatte, die Regierungsmaßnahmen gegen Corona zu unterstützen. Die Medien dürften, so Walden, „nicht einen Keil treiben zwischen der Gesellschaft und der Regierung.” Dabei dürfte er auch das in diesem Februar stattfindende Referendum über die staatliche Finanzierung von Medien im Hinterkopf gehabt haben. Dieses wurde von den Schweizern jedoch, sehr zum Ärger der Verleger, mit 56 Prozent der Stimmberechtigten abgelehnt.

Hoffen auf den rettenden Staat

Ähnliche Bestrebungen gibt es auch in Deutschland: Ende 2021 hatte Philipp Welte, Zeitschriftenvorstand des Burda-Verlages und stellvertretender Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger, ebenfalls staatliche Hilfe für seine Branche gefordert, indem er sich der Regierung als Propagandist andiente:  Weil sich in der Corona-Krise „radikale Glaubenskrieger“ gegenüberstünden, fabulierte Welte, müsse gerade Journalismus ein Bollwerk sein gegen den manipulativen Unsinn, der im Internet verbreitet wird.Deshalb sei es „richtig, dass die Regierung einen zweiten Anlauf nimmt, um die flächendeckende Versorgung mit periodischer Presse sicherzustellen – das sollte diesmal aber ordnungspolitisch sauber sein und diskriminierungsfrei Zeitschriften und Zeitungen umfassen. Gelingt dies nicht, stehen viele Publikationen vor dem Aus.” Mit dem zweiten Anlauf bezog Welte sich auf die im April 2020 gescheiterte „digitale Transformationshilfe” in Höhe von 200 Millionen Euro, die vom damaligen CDU-Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier initiiert worden war, dann jedoch vom Haushaltsausschuss des Bundestages aber gestoppt wurde, nachdem schwere juristische Bedenken über die Verfassungsmäßigkeit des Vorhabens ruchbar wurden.

Die deutschen Verleger hatten geradezu panisch auf das Nichtzustandekommen der steuerfinanzierten Transformationshilfe reagiert: Es sei „schockierend, dass die Umwidmung der Digitalförderung in eine dringend benötigte verfassungskonforme Zustellförderung jetzt auf den letzten Metern gescheitert ist.” Von der Ampel-Regierung wurde daraufhin hinterlistig gefordert, darüber zu entscheiden, ob die „freie Presse, also die vierte Gewalt in unserer verfassten Demokratie”, eine Zukunft habe und wie diese denn aussehen könnte. Was damit gemeint war: Zukunft hat aus Sicht der Journalisten eine freie Presse anscheinend nur noch, wenn sie vom Staat am Leben gehalten wird. Dass es auch anders geht, beweisen tagtäglich die freien Medien, die sich ebenfalls nicht auf das Steuersäckel als Notnagel verlassen können, sondern ihre Existenz ihren Lesern und Zuschauern verdanken. Dafür versuchen sie nicht, diese zu manipulieren, zu belehren oder moralisch zu bevormunden, sondern bieten ihnen das, was ursprünglich einmal Aufgabe der Medien in Deutschland war: Meinungsfreiheit, unterschiedliche alternative Sichtweisen, ungeschnörkelte und missliebige Wahrheiten und eine große Vielfalt im Angebot.

Immer mehr Menschen gehen die Augen auf

Wie weit das Konglomerat aus Medien, Politik und Wirtschaft bereit ist, in seiner Unterdrückung der Meinungsfreiheit zu gehen, zeigt sich derzeit am Beispiel des ebenfalls als „rechts“ abgestempelten, regierungskritischen Blogs „Achse des Guten” (Achgut), der – wie viele freien Medien – wieder einmal Opfer von intriganten Werbeboykotten wurde. Nachdem bereits vor sechs Jahren ein damaliger Mitarbeiter der Agentur Scholz & Friends versucht hatte, die wirtschaftliche Existenz der „Achse” zu vernichten, indem er Unternehmen dazu aufrief, keine Werbung mehr zu schalten, übt derzeit der Audi-Konzern heftigen Druck auf den Werbevermittler Taboola aus, nachdem die „Achse“ von einem anonymen Twitter-Denunzianten wegen coronakritischer Berichterstattung angeschwärzt worden war. Taboola hat daraufhin den Vertrag mit „Achgut” – vermutlich rechtswidrig – gekündigt. Wie der Fall ausgeht, ist derzeit noch nicht absehbar; sicher ist jedoch, dass der Kampf um die Meinungsfreiheit definitiv immer erbitterter wird.

Und in eben diesem Kontext ist der perfide Anschwärzungsartikel der SZ über AUF1 zu sehen, noch bevor der Sender in Deutschland überhaupt Fuß gefasst hat: Es geht um Wettbewerb, weniger noch wirtschaftlichen als die Konkurrenz um Leser, um denkende Köpfe und um Meinungen. Wie miserabel einseitig der linke Haltungsjournalismus tatsächlich ist, wird mit jedem weiteren neuen Medienportal, (Internet-)Sender und Blog deutlicher, die Tag für Tag mehr Deutsche erreichen und ihnen die Augen öffnen, dass es da draußen noch eine Wirklichkeit abseits jener der Prantls, Feldenkirchens, Miosgas und Hayalis gibt. Mit AUF1 tritt – nun auch institutionell, also mit eigener deutscher Niederlassung – ein reichweitenstarker, professionell geführter und unabhängiger Kanal auf den Plan, der neben der massiven Frequenz seiner Webseite vor allem auf Telegram über 205.000 Abonnenten hat, die seine sehenswerten Beiträge teilen und weiterverbreiten. Kein Wunder, dass die SZ und artverwandte Publikationen da nervös werden und sich in solche aggressiven Rundumschläge und Fouls unter der Gürtellinie flüchten.

Dieser Beitrag von Theo-Paul Löwengrub erschien zuvor auf Ansage!

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