Begegnungszone: Wels geht mit gutem Beispiel voran

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Ersatz für Großfamilie

Begegnungszone: Wels geht mit gutem Beispiel voran

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Weil es Großfamilien, in der mehrere Generationen unter einem Dach leben, heute kaum noch gibt, hat die ÖVP ihr Seniorenstüberl in Wels zu einer Begegnungszone für Jung und Alt umfunktioniert. Nach einer Adaptierung der Räume wird es nun auch vom Jugendzentrumsförderungsverein genutzt.

Ein Bericht von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

Synergien nutzen

Senioren und Jugendliche haben dort nun eine tägliche Möglichkeit sich einander auszutauschen und zu unterstützen, was „für uns ein wichtiges Ziel ist“ wie Seniorenbund-Landesgeschäftsführer Franz Ebner erklärt.

„Für beide Seiten ergeben sich durch die Kooperation zahlreiche Vorteile und natürlich können auch Synergien genutzt werden.“

Generationen-Austausch wichtig

Der Austausch der Generationen sei eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft und fördere auch das gegenseitige Verständnis von älteren und jüngeren Menschen, betont ÖVP-Seniorenbundobmann Josef Pühringer.

Darin ist er sich mit der jungen Nationalratsabgeordneten Claudia Plakolm einig und Ministerin Juliane Bogner-Strauß freute sich, weil das neue Begegnungszentrum zu mehr Verständnis über Bedürfnisse, Einstellungen und Wünsche der jeweiligen Generation führen werde.

Schon bald gebe es auch die ersten gemeinsamen Projekte, darunter Koch- beziehungsweise EDV-Kurse.

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