Coronaterror der Regierung zerstört Psyche der Kinder: Triage auf Kinderpsychiatrien

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Jedes dritte Kind betroffen!

Coronaterror der Regierung zerstört Psyche der Kinder: Triage auf Kinderpsychiatrien

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Die rücksichtslose Verhängung der Corona-Zwangsmaßnahmen hat vor allem die Kleinsten unserer Gesellschaft auf dramatische Weise nachhaltig geschädigt. Schon im November 2020 hat Wochenblick über die Versorgungsmängel auf den Psychiatrien berichtet. Unternommen wurde seitens der Politik allerdings nichts. Jetzt machen Kinder- und Jugendpsychiater auf den dramatischen Versorgungsnotstand auf den Kinderpsychiatrien aufmerksam: Man fordert die Verdoppelung der Kapazitäten. Denn die Triage auf den Kinderpsychiatrien der Krankenhäuser ist trauriger Alltag.

Verdoppelung der Versorgungskapazität gefordert

Die Untätigkeit der schwarz-grünen Regierung im Gesundheitsbereich und die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf die Kinder haben dazu geführt, dass man seitens der Kinder- und Jugendpsychiater sogar eine Verdoppelung der Kapazitäten fordert. Denn in Österreich gibt es durchschnittlich gerade einmal 37,5 Kassenstellen für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Gemäß der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wären rund dreimal so viele nötig, also rein rechnerisch 112,5 für Österreich.

Auch in Bezug auf den stationären Bereich steht Österreich verhältnismäßig schlecht da, denn es gibt österreichweit nur 401 Plätze. Um einen mit Deutschland vergleichbaren Versorgungszustand zu erreichen, müsste Österreich zumindest auf 700 Kinderpsychiatrie-Betten aufstocken, erklärt die Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie Kathrin Sevecke laut dem Staatsfunk.

Jeder dritte Jugendliche psychisch belastet

Auf eine Behandlung müssen die betroffenen Kinder daher sehr lange warten – und das hat enorme Folgen. In einer gemeinsamen Online-Pressekonferenz mit Fachkollegen warnte Sevecke, dass aufgeschobene Behandlungen dazu führen, dass immer mehr Fällen chronisch, also dauerhaft werden. Aufgrund der Corona-Krise sei mittlerweile jeder dritte Jugendliche psychisch belastet.

15-Jährige nur zwei Tage nach Selbstmordversuch entlassen

Der Fall der 15-jährigen Julia macht die Dramatik deutlich: Die Leiterin der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Landesklinik Baden-Mödling, Judith Noske, schilderte, dass das junge Mädchen nur zwei Tage nach einem Suizidversuch wegen Bettenmangels aus dem Krankenhaus entlassen werden musste.

Auf einen Facharzttermin bei einem niedergelassenen Kinderpsychiater musste das Kind drei Monate warten. Auf einen Kassen-Therapieplatz hätte sie mindestens sechs Monate warten müssen. Fünf Monate hat es gedauert, bis Julia schließlich stationär aufgenommen wurde – stark abgemagert und mit dem Drang sich selbst zu verletzen.

+++ Wichtig: Wenn Sie Sorgen und Depressionen haben, die Sie verzweifeln lassen, holen Sie sich Hilfe: https://www.gesundheit.gv.at/leben/suizidpraevention/inhalt +++

Über die Hälfte der Kinder mit Esstörungen oder Depressionen

Schon vor der Corona-Krise habe es in Österreich um rund 50 Prozent Krankenhausbetten zu wenig gegeben, monierte man im Zuge der Pressekonferenz. Schon im Februar 2021 hatten mit 55 Prozent bereits mehr als die Hälfte der Jugendlichen depressive Symptome. Fast 60 Prozent hatten ein gestörtes Essverhalten, 47 Prozent litten unter Angst- und knapp 23 Prozent unter Schlafstörungen. Offenbar kein Grund für die Regierung tätig zu werden – abgesehen von bereits geplanten weiteren Gängelungen der Kinder im Herbst – z.B. mit Stäbchentests (Wochenblick berichtete).

“Neue Normalität”? Triage auf Kinderpsychiatrie

Die Anzahl an Akutbegutachtungen und stationären Krisenaufenthalten hat sich teilweise mehr als verdoppelt“, schilderte Judith Noske die dramatische Unterversorgung und warnt: „Gleichzeitig nimmt auch die Bedrohlichkeit von Krisen mit einer akuten Selbst- und Fremdgefährdung zu.“ Bereits im Mai des Vorjahres berichtete Wochenblick über die Triage auf der Kinderpsychiatrie: „Die durchschnittliche Dauer für Akutaufnahmen sind ein bis drei Tage, wir können kaum noch längerfristige therapeutische Aufenthalte anbieten“, macht Noske klar, dass die Triage zur Normalität geworden ist.

Daher fordert man doppelt so viel Personal in allen Berufsgruppen der Kinderpsychiatrie. Es brauche mehr Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen, Therapeuten, Pädagogen und Sozialarbeiter. Darüber hinaus müsse es eine flächendeckende Psychotherapie auf Krankenschein geben. Im Gesundheitsministerium wird eine Koordinationsstelle für die Kinder- und Jugendpsychiatrie gefordert, die die zuständigen Stellen koordinieren soll.

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