Deutsche Regierung finanziert Hacker – führt Feindesliste von vermeintlich “Rechten”

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18 Millionen auf Feindesliste, auch viele Linke und Liberale

Deutsche Regierung finanziert Hacker – führt Feindesliste von vermeintlich “Rechten”

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Die deutsche Bundesregierung finanziert ein Projekt, das eine US-Bürgerin „gedoxxt“ und gezwungen hat, unterzutauchen, weil sie auf Twitter erfolgreich linksextreme Übergriffe gegen Kinder dokumentierte, wie der Fox-Moderator Tucker Carlson kürzlich enthüllte. Doxxing, also das Zusammentragen und Veröffentlichen internetbasierter personenbezogener Daten, zum Zweck der Identifikation der Person, ist in Deutschland verboten.

Libs of TikTok dokumentierte Übergriffe gegen Kinder

Das Konzept war einfach: ein interessantes Video finden, das bereits von den Machern ins Internet gestellt wurde, erneut zu veröffentlichen. Es wurde nicht bearbeitet, es gab keine Spezialeffekte. Es gab nur sehr wenig redaktionellen Inhalt, umriss Carlson kurz, wie der Twitter-Feed Libs of TikTok arbeitete. „Die Idee war, Aktivisten in ihren eigenen Worten beschreiben zu lassen, was sie glauben, ungefiltert“, kommentierte der Fox-Moderator und weiter: „Libs of TikTok hat inzwischen mehr Follower als die gesamte Bevölkerung des Staates Wyoming (rund 576.000 Einwohner). Das Publikum von Libs of TikTok übertrifft die nächtlichen Zuschauerzahlen von CNN um Längen“, konnte sich Carlson den Seitenhieb auf die dramatisch fallenden Zuseherzahlen des Mainstream-Nachrichten-Netzwerks nicht verkneifen. Bei vielen dieser Videoausschnitte handelt es sich um Lehrpersonen., die erzählen, wie sie die Schulkinder dazu bringen, ihre Einstellungen zu übernehmen.

Tucker Carlson brachte in seiner Show einige Beispiel-Videos:

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Bezos-Blatt veröffentlichte Adresse – Betreiberin musste untertauchen

Die Washington Post von Jeff Bezos veröffentlichte einen Artikel, in dem auf den Namen, die Adresse und die Immobilienlizenzinformationen der Frau, die Libs of TikTok betreibt, hingewiesen wurde. Nachdem die Post den Artikel veröffentlicht hatte, tauchte die Frau hinter Libs of TikTok unter. Ausgerechnet eine Journalistin der Washington Post, die sich erst ein paar Monate zuvor tränenreich selbst im Fernsehen darüber beschwerte, dass sie belästigt wurde und dass niemand unter keinen Umständen bei ihr zu Hause auftauchen dürfe, schrieb den Artikel und fuhr auch zur veröffentlichten Adresse. Die Heuchelei kennt offenbar keine Grenzen.

Hacker führt Feindesliste vermeintlich “rechter” Kanäle

Dem Post-Artikel zufolge stammen die Informationen von einem Mann namens Travis Brown. Dieser betreibt den “Travis Brown Hate Speech Tracker“, der persönliche Daten von Privatpersonen zusammenträgt, die nicht die gewünschte Meinung, nämlich seine, vertreten. Brown lebt in Berlin, wie die Freie Welt berichtet. Er veröffentlichte am 11.2. eine Feindesliste von vermeintlichen rechten Twitter-Konten. Vermerkt sind dort führende konservative, aber auch liberale Intellektuelle wie Sam Harris, Bret und Eric Weinstein, Peter Boghossian und Heather Heying.

Die Feindeliste von Travis Brown:

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Zu seiner eigenen Verwunderung fand sich auch der linksliberale Internet-Pionier Marc Andreessen auf der Liste. Er sitzt u.a. im Aufsichtsrat von Facebook und war Entwickler eines der ersten international verbreiteten Browsers. Auf Twitter kommentierte er: „Von der deutschen Regierung finanzierte Grafik zu Hassreden. Sehr interessant. Bin ich das da?“. Der linke Journalist und Wikileaks-Enthüller Glenn Greenwald ist ebenfalls auf dieser Liste zu finden und prangert das Vorgehen des Bezos-Blattes an: „Das Doxxing der WashPost von @LibsOfTikTok zeigt, wen die Konzernjournalisten als ihre Ziele sehen. Der Unternehmensjournalismus der Trump-Ära hat aufgehört, die wahren Machtzentren als Gegner zu betrachten (CIA/NSA/FBI/WallSt). Der wahre Feind sind Bürger mit der falschen Politik“.

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Es finden sich auch der homosexuelle Autor von ‚The Strange Death of Europe‘ und ‚The Madness of Crowds‘, Douglas Murray, oder der Antifa-Experte Andy Ngo, sowie der schwarze Rapper Zuby auf Browns Feindesliste. Er gibt an, mit seinem Hassreden-Tracker bereits 35 Millionen gelöschte Tweets archiviert zu haben. Nach einem Post vom 4. April „tracken wir 18 Mio. Konten, die mit rechtsextremen Netzwerken zu tun haben.“ Wenn darunter die eben genannten fallen, dann ist diese hohe Zahl nicht weiter verwunderlich.

Weiß das Ministerium vom Doxxing?

Brown dürfte mit seinem Tool gegen mehrere Twitter-Richtlinien verstoßen. Denn diese sollten eigentlich die „Privatsphäre der Nutzer“ schützen. Auch das Doxxing, wie es von Brown mutmaßlich praktiziert wird, verstößt gegen die Twitter-Nutzungsbedingungen. Laut der Webseite des Prototype Fund wird der “Hassrede-Tracker” von Travis Brown vom Bundesforschungsministerium BMBF und der ebenfalls BMBF-geförderten Open Knowledge Foundation des Aktivisten Arne Semsrott, Bruder des Anti-Komikers Nico Semsrott, finanziert. Doxxing ist in Deutschland nach §126a und §146a StGB eine Straftat. Es stellt sich die Frage, welche Kenntnis das BMBF zu den Cyberstalking- und Doxxing-Aktivitäten von Travis Brown hat und wie viel Geld das Ministerium für diese Machenschaften zur Verfügung stellt. Diesbezügliche Fragen an das Ministerium blieben laut der Freien Welt bisher unbeantwortet.

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