Während Deutsche frieren sollen, prahlt Habeck: „Verdiene im Moment super viel Geld”

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Unbekümmerte Arroganz oder völliger Realitätsverlust?

Während Deutsche frieren sollen, prahlt Habeck: „Verdiene im Moment super viel Geld”

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Die dekadente Selbstvergessenheit von Ampel-Politikern, die sich endlich am verdienten Ziel ihrer politischen Karriereplanung wiederfinden und in Ministerämtern jetzt die Früchte ihrer vermeintlichen „Leistungen“ einfahren, kennt kein Maß mehr. Nur wenige Tage, bevor Christian Lindner seine instinktlose VIP-Hochzeit auf Sylt feierte und die per Privatjet eingeflogenen Gäste unter steuerzahlerfinanzierter Bewachung üppigst bewirtete, beehrte „Klima”- und Wirtschaftsminister Robert Habeck die ihm redaktionell treu ergebene Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ für deren Online-Interviewformat „Eine Stunde Zeit“. Einmal ins Fabulieren geraten, rutschte ihm dort – unter wohlwollendem Gelächter des gutsituierten hanseatischen Publikums – die verräterische Bemerkung heraus: „Ich verdiene im Moment auch super viel Geld.“ Ob das gerechtfertigt sei oder nicht, wolle er dahinstehen lassen, so Habeck; er könne dieses „jedenfalls im Moment nicht ausgeben, weil ich den ganzen Tag rumgefahren werde.” So etwas sagt ein Grüner, der damit ganz nonchalant die Heuchelei und Verlogenheit des politischen Katechismus entlarvt, die von dieser Partei stets nur den anderen abverlangt werden.

Ein Beitrag von Theo-Paul Löwengrub für Ansage!

Zweierlei Maß

Man kann sich unschwer vorstellen, welche Stürme an verlogener Empörung in der Neidrepublik Deutschland von ebenjenen Medien entfacht worden wären, die Habeck für solche Sprüche feiern, wenn etwa Friedrich Merz oder andere politisch weniger genehme Akteure, sich mit derartiger Flapsigkeit zu einer solchen Aussage verstiegen hätten. Vom herzlosen, unsensiblen Kapitalisten ohne jedes Gespür für die Nöte einfacher Menschen wäre die Rede gewesen, die Grünen hätten mindestens den Rücktritt des Betreffenden gefordert, verbunden mit seiner sozialen Ächtung. Beim grünen Habeck wird dies nicht nur geduldet, sondern gefeiert. Auf der gleichen Veranstaltung sagte Habeck zu einer Energiesparprämie: „Ich glaube, wenn man versucht, bestimmte Dinge zu ökonomisieren, dann nimmt man ihnen eigentlich den Wert. Und deshalb finde ich, so eine Vorstellung: Ich beteilige mich nur an Solidarität, wenn ich Geld dafür kriege, total unappetitlich und auch in gewissem Sinne die Verhunzung von Marktwirtschaft.“

Drohung und Erpressung

Ähnlich hatte sich Habeck kurz zuvor im ZDF geäußert: „Wenn jemand sagt: Ich helfe nur, wenn ich noch mal 50 Euro kriege, würd ich sagen: Die kriegste nicht, Alter.“ Weiter sagte er: „Ich will auch nicht in einem Land leben, wo man nur noch sich bewegt, wenn es Geld dafür gibt.“ Außerdem seien „die Preise so hoch, dass es Anreiz genug sein müsste, Gas zu sparen.“ Das sagt einer, der nicht 50, sondern fast 20.000 Euro kriegt – und zwar unabhängig davon, ob er sich wirklich „engagiert“ (woran bei Habecks Politik ernste Zweifel bestehen). So lassen sich trefflich Gemeinnützigkeit und Missachtung des schnöden Mammons von anderen verlangen!

Was Habeck aber eigentlich damit meint, ist, dass die Angst der Menschen, sich gar keine Heizung mehr leisten zu können, groß genug sein müsste, um sich gemeinnützig zu verhalten. Dies allerdings hat mit Anreizen rein nichts mehr zu tun – sondern mit Drohungen und Erpressung. Dass ausgerechnet Habeck als Grüner von „Verhunzung der Marktwirtschaft“ spricht, setzt dem Ganzen noch die Krone auf: Wenn es eine Partei gibt, die mit ihrem ideologisch-hysterischen Ökostalinismus die „Marktwirtschaft verhunzt”, dann die Grünen. Seine Worte beweisen einmal mehr die unbekümmerte Arroganz und den völligen Realitätsverlust einer politischen Kaste, die aus einem vom bis aufs Blut geschröpften Steuerzahler üppigst finanzierten Elfenbeinturm herab mit Befremden und Missbilligung auf das egoistische, uneinsichtige Volk herabblickt, das einfach nur ein Leben führen will, das den Grünen und ihren Gesinnungsgenossen in ihrer snobistischen Attitüde partout nicht zusagt.

Energiepolitischer Super-GAU

Habeck verwaltet nun den energiepolitischen Super-GAU, dessen Grundstein seine eigene Partei mit ihrer Anti-Atomkraft- und Anti-Alles-Ideologie über Jahrzehnte gelegt hat – auch wenn es am Ende ironischerweise dann auch Angela Merkel war, die ihn exekutierte. Für die Grünen ergibt sich nun die aufregende Möglichkeit, all ihre Alpträume von Verzicht, Entbehrung und Zwangsökologisierung zu verwirklichen, ohne natürlich selbst von den katastrophalen Folgen betroffen zu sein – zumindest noch nicht. Die Schuld dafür schieben sie auf alles und jeden; die eigene Ideologie kann und darf nicht falsch sein, weil sie nicht nur die psychologische Befriedigung des Besserseins garantiert, sondern auch die weitere Alimentierung durch die verachtete Bevölkerung. Wenn diese sich erdreistet, Kritik zu üben oder gar Widerstand zu leisten, ist das „unappetitlich“ und nicht mehr das Land, in dem Politiker wie Habeck (oder auch Merkel, die mit derselben Dummdreistigkeit ihre wahnsinnige Migrationspolitik gerechtfertigt hatte), leben wollen. In Wahrheit wollen (und könnten) sie auch in keinem anderen Land leben, zumindest so lange sie finanziell nicht ausgesorgt haben.

Denn kein anderes Land bzw. Volk würde ein solches Ausmaß an Inkompetenz und selbstmörderischer Verantwortungslosigkeit so klaglos, ja sogar willig erdulden wie der deutsche Untertan, der den Staat als Ausgeburt eines mustergültigem Stockholm-Syndroms auch noch dafür liebt, wenn dieser ihm ein paar Almosen zuwirft – aus den Mitteln die er ihm zuvor über seine Steuern überhaupt erst zugeführt hat. So werden die Grünen am Ende auch noch als Sieger aus der selbstverschuldeten Katastrophe hervorgehen.

Dieser Beitrag von Theo-Paul Löwengrub erschien zuvor auf Ansage!

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